Zitat für die Verteidiger des Tanzverbots am KarfreitagGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies , Ready for the real life? , Thinking versus Believing | Freitag, 15. April 2011 |
“ Was ist ein Wertgerüst wert, das nicht durch die Kraft des Arguments besticht, das ohne staatliche Sanktionierung jeglicher Akzeptanzfähigkeit verlustig geht? ”
→ zum Blogeintrag von Felix Neumann You may call me "Jurist (Univ.)"Geschrieben von SoWhy in Learning by studying , Ready for the real life? | Dienstag, 1. März 2011 | Tags für diesen Artikel: uni
Ja, es ist soweit, die jahrelange Arbeit hat sich endlich ausgezahlt, ich habe einen Studienabschluss. Und bis vor heute vormittag hätte ich damit und ner geklauten Doktorarbeit sogar Verteidigungsminister werden können!
![]() Recht haben ist toll, aber...Geschrieben von SoWhy in Learning by studying , Ready for the real life? | Dienstag, 4. Januar 2011 |
Recht zu haben ist ein tolles Gefühl, eines das ich gerne habe - vielleicht deshalb, weil es so selten vorkommt. Es gibt jedoch Fälle, in denen Recht zu haben keine schöne Sache ist, zum Beispiel wenn man fest davon überzeugt ist, ein Examen nicht bestanden zu haben.
Deshalb verkündige ich heute zur Ausnahme folgendes: Ich bin war noch nie so verdammt froh, Unrecht gehabt zu haben!! :-D ![]() PS: Frohes neues Jahr! :-) Nahverkehrliche WinterfreudenGeschrieben von SoWhy in Ready for the real life? | Donnerstag, 2. Dezember 2010 |
Es ging schon schlecht los. Mein Dozent hat es geschafft, nach ca. 75 % der Vorlesung bei ca. 30 % des Falls zu sein, den er machen wollte. Also kam ich statt wie sonst gegen halb acht, erst um acht in die Uni. Von dort dann die große Münchner Verkehrs-Odyssee nach Hause.
Normalerweise sieht mein Heimweg so aus:
Bis 1.) klappte es noch ganz gut (20:10 Uhr). Dann gingen die Probleme los: Die U2 hatte 7 Minuten Verspätung, was bedeutete, dass ich meinen Bus um 20:24 Uhr nicht erwischen würde und der nächste kommt, dank Fahrplanwechsel am Abend, erst um 20:41. Also hatte ich folgende Alternativen:
Ich dachte natürlich, Bus um 20:16 braucht zwar länger als U2 und Bus, in dem Fall wärs aber schneller. Der kam nur erst um 20:28, wonach es ziemlich exakt gleich lang wurde und ich trotzdem in der Kälte stehen musste... Achja und eine Haltestelle vor meiner entschied sich der Busfahrer, wir sollten doch bitte alle aussteigen und in den Bus davor einsteigen. Aber nach der Odyssee war das auch nimmer überraschend... Plündern FTW!Geschrieben von SoWhy in Learning by studying , Ready for the real life? | Sonntag, 7. November 2010 | Tags für diesen Artikel: gratiszeug
Nein, ich bin nicht unter die Piraten gegangen, weder Partei noch die vor Somalia. Und ich bin auch kein Wikinger, Hunne, US-Amerikaner oder ähnliches geworden. Nein, "plündern" in diesem Fall bedeutet, dass in der Münchner FH* mal wieder "Hochschulkonferenz" (oder so ähnlich, Hoko halt) war und ich deshalb mit leeren Taschen und voller Hoffnung hinein und mit vollen Taschen wieder hinaus gekommen bin. Wie viel? Das zeigt man am besten mit Bildern:
![]() So sah das Ganze aus, nachdem ich es aus der Tüte ausgeschüttet habe... ![]() ...und so nachdem ich es sortiert habe :-D Keine schlechte Ausbeute muss ich sagen^^ Zum Vergleich:
* Fast-Hochschule Kirche darf auch nicht allesGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies , Thinking versus Believing | Donnerstag, 23. September 2010 |
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGMR) hat heute entschieden, dass die katholische Kirche nicht einfach einem Arbeitnehmer kündigen dürfe, nur weil dieser sich geschieden und neu verliebt hatte. 13 Jahre hat der Mann gebraucht, um diese Kündigung als das bestätigt zu bekommen, was sie ist: Ungerechtfertigt und geradezu lächerlich. 13 Jahre, in denen er keinen Job hatte, denn ein Orgelmusiker ist außerhalb der Kirche halt nicht so gefragt. 13 Jahre, in dem ihm die katholische Kirche quasi die Lebensgrundlage genommen hat.
Vor deutschen Gerichten war der Mann in allen Instanzen gescheitert, denn diese sind leider noch sehr kirchenhörig. In Deutschland gelten unzeitgemäße Sonderrechte für die beiden Großkirchen, die dazu führen, dass diese nicht nur Jahr für Jahr knapp 20 Milliarden Euro vom Steuerzahler bekommen, sondern auch im Arbeitsrecht Narrenfreiheit haben. Die Kirche darf diskriminieren und ausnutzen, soviel sie will - die Schutzgesetze gelten für sie nicht. Das war schon lange so und wenn es nach ihnen geht, wird es auch so bleiben. Wer z.B. auf dem Land einen sozialen Beruf ergreifen will, hat meist nur einen kirchlichen Arbeitgeber zur Auswahl. Und da hat man dann Pech, wenn man geschieden ist oder homosexuell oder sich irgendwie anders entgegen der Moralvorstellungen der Kirche verhalten hat. Es ist offensichtlich, dass dies kein gerechtes System ist und es ist gut, wenn der EuGMR dies auch so festgestellt hat, zumindest für den Einzelfall. Jetzt muss eigentlich der deutsche Gesetzgeber kommen und die notwendigen Konsequenzen ziehen. Aber das wird, fürchte ich, nicht geschehen. Natürlich erkennt nicht jeder an, dass dies so ist: Tina Groll schrieb auf ZEIT Online einen schlecht argumentierenden Kommentar dazu, weshalb die Sonderrechte der Kirchen in Ordnung seien. Sie argumentiert, die Sonderrechte müssten gelten, weil dies schon immer so war und die Kirchen dies als moralische Instanzen verdient hätten. Auch der dazu übliche Begriff des "christlichen Wertesystems" fällt dazu natürlich wie auf Knopfdruck. Frau Groll übersieht dabei eines: Sonderrechte werden gewährt, wenn eine Institution diese verdient hat und dies nötig ist zum Wohle aller. Sie sollten nicht nur deshalb gelten, weil dies schon immer so war. "Des ham mia scho imma so gmocht" mag in Bayern noch eine geläufige Argumentationsformel sein, Grundlage für solche Rechte kann - und darf! - sie es nicht sein. Die Kirchen sind nicht irgendwelche frommen Institutionen, die über den Dingen schweben. Sie sind Unternehmen, die sehr viel Geld haben und sehr viel mehr bekommen - vom Staat (20 Milliarden im Jahr!) und vom Bürger. Und sie sind so groß, dass es in vielen Gegenden für bestimmte Berufe nur kirchliche Arbeitgeber gibt. Der Kirche dann aber das Recht zuzustehen, diesen Menschen den Aufbau einer Existenz zu versagen oder, wie hier geschehen, zu entziehen, das darf ein Staat nicht dulden. Die Kirche kann, wie viele Unternehmen, gerne intern Verhaltensregeln haben. Aber deren Befolgung muss auch genauso gehandhabt werden. Jemanden auf die Straße zu setzen, weil er sich neu verliebt? Das ist kein Recht mehr... Verdammte Fußballfans!Geschrieben von SoWhy in Die Welt ist Rund , Ready for the real life? | Mittwoch, 7. Juli 2010 |
Ich hoffe Deutschland verliert gegen Spanien heute! Bevor Anfeindungen kommen, nicht weil ich es ihnen nicht gönne. Ich freu mich schon fast auf ein Finale Niederlande gegen Deutschland. Aber leider führt der vor der WM ungedachte Erfolg der deutschen Nationalmannschaft dazu, dass so ziemlich die ganze Nation 41 °C Fußball-Fieber hat. Nicht nur glauben die Fans nun, dass Deutschland eh schon gewonnen hätte, sie begeben sich auch in Rudeln zum Public Viewing - auch auf der Leopoldstraße in München, die bekanntermaßen oft als Feiermeile für die gewinnende Mannschaft dient nach dem Spielt. Diese Straße ist es leider auch, die die Universität, wo ich bis halb sieben Vorlesung hatte mit meiner Wohnung ziemlich direkt verbindet, mit der Folge, dass ich mit meinem Rad dort lang fahren musste. Eine Fahrt, die wahrlich Nerven kostet. Vor-betrunkene-Fans laufen und stehen wie die Vollidioten auf dem Radweg rum, als hätten sie noch nie im Leben einen Radweg gesehen. Einen musste ich fast umfahren, bevor er kapiert hat, dass er nicht auf dem Radweg rumtorkeln sollte.1 Danach musste ich einen anderen Fußgänger streifen, der sich sogar korrekterweise auf dem Gehweg bewegt hatte. Leider verhielt sich ein anderer Radler nicht so toll und fuhr mir beinahe rein, so dass ich auf den Gehweg ausweichen musste, um nicht mit dem zu kollidieren.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es war kompletter Stress, heute heim zu radeln. Viele Deutschland-Fans scheinen im Jubeltaumel zu vergessen, wie man sich korrekt auf dem Radweg bewegt: Nämlich gar nicht und leidtragend sind dann diejenigen von uns, die diese Radwege benutzen müssen. Soviel Blödheit muss irgendwie bestraft werden... 1 Nicht absichtlich natürlich. Er hat rumgeschwankt, also hab ich 5mal geklingelt. Dann ist er nach rechts geschwankt (wenngleich nicht vom Radweg runter), also dachte ich mir, er hätte es kapiert. Denkste! Kurz bevor ich an ihm vorbei wollte, ist er dann wieder nach links geschwenkt ein wenig, weshalb ich sehr knapp an ihm vorbei gefahren bin (und ihn dezent darauf hingewiesen hab, dass er sich auf dem Radweg inkorrekterweise befindet ("Runter vom Radweg!!!" ;-))). Das Dilemma der LinksparteiGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Mittwoch, 30. Juni 2010 | Tags für diesen Artikel: bundespräsident, cdu/csu, christian wulff, fdp, grüne, joachim gauck, linkspartei, spd
Der heutige Sieg von Christian Wulff im dritten Wahlgang hat nicht nur die Schwäche von schwarz-gelb deutlich gezeigt - am Ende haben immernoch 19 Wahlleute sich getraut, Merkel zu widersprechen und ihrem Gewissen zu folgen. Es zeigt auch - und vor allem - das Dilemma, in dem sich die Linkspartei befindet. Denn nicht der Stärke von schwarz-gelb ist es zu verdanken, dass die Regierungsparteien Joachim Gauck als Präsidenten in den ersten beiden Wahlgängen verhindern konnte - sondern der Weigerung der Linken, Gauck nicht zu wählen.
Einige Politiker von SPD und Grünen haben nach dem 1. und 2. Wahlgang moniert, dass die Linke damit Christian Wulff geholfen habe. Das ist zwar war, aber ihnen dies als Absicht zu unterstellen wäre fatal. Die Linkspartei hat im Vorfeld Joachim Gauck - aus fadenscheinigen Gründen imho - für nicht wählbar erklärt und sich dann in der Bundesversammlung konsequent danach verhalten. Das war Ausdruck genau dieser Freiheit, die Joachim Gauck so oft und zu Recht predigt und die SPD und Grüne von CDU, CSU und FDP Wahlmännern eingefordert haben - sie aber für die Linke nicht gelten lassen wollten. Man spekulierte darauf, dass die Linkspartei eine dauerhafte Beschädigung oder gar der Fall der Bundesregierung wichtiger sein würde als das Festhalten an ihren Idealen. Das war ein Kalkulationsfehler der nun rot-grün trotz der Schlappen von Merkel anhängen wird. Die Linkspartei dagegen hat sich nur so verhalten, wie man das erwarten konnte und frei nach Gewissen entschieden. Das Problem ist halt bei einer Wahl nach freiem Gewissen, dass man das andere Gewissen seiner politischen Gegner akzeptieren muss. Damit haben Gregor Gysi und seine Genossen in Kauf genommen (bedingt vorsätzlich gehandelt, wie der Jurist sagen würde), dass mit Christian Wulff ein Mann Präsident wurde, den schon im Vorfeld nur 40% der Deutschen wollten. Das wird der Linkspartei noch eine Weile anhaften und damit wird sie leben müssen. Egal was die Linkspartei gemacht hätte, sie hätte sowieso Schaden genommen. Hätte man Gauck unterstützt, so hätte man sich des Wortbruchs und Opportunismus schuldig gemacht. So lautet der Vorwurf stattdessen "blinder Idealismus". Die Frage, die sich viele dort und im Volk jetzt stellen werden ist, ob es gut ist, seine Ideale auch dann zu vertreten, wenn sie dazu führe, dass das größere Übel eintritt - oder ob man für diesen Fall diese Ideale zum Wohle aller Ruhen lassen sollte. Die Antwort darauf wird aber kaum zu finden sein... und das ist das Dilemma der Linkspartei an diesem Wahltag. Übrigens: Wer einen Schuldigen dafür sucht, dass wir die nächsten 5 Jahre Christian "Teflon" Wulff ertragen müssen, der sollte diese nicht bei der Linkspartei suchen. Selbst wenn sie für Gauck gestimmt hätte von vorneherein, so hätte schwarz-gelb sicherlich nicht so viele Abweichler gehabt und der erste Wahlgang wäre dem dritten entsprochen. Schuld an dieser Wahl sind einzig allein diejenigen, die ihn aufgestellt haben - ohne mit anderen Parteien zu reden oder gar Volkes Meinung einzuholen - und die, die ihn gewählt haben - also die 625 Wahlmänner und -frauen die, zumindest zu einem Teil, Parteidisziplin und -taktik wichtiger empfanden als einen Präsidenten, der für das ganze Volk steht. Mein Bewunderung gilt all denen, die wirklich nach freiem Wissen und Gewissen gewählt haben - die 19 Abweichler im letzten Wahlgang, aber auch alle anderen (selbst diejenigen, die aus Überzeugung(!) Wulff gewählt haben. Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass eine Wahl zwischen diesen Kandidaten ohne parteitaktische Überlegungen zugunsten von Herrn Gauck ausgegangen wäre. Die Tatsache, dass es drei Wahlgänge gebraucht hat, ist nicht nur eine Schlappe für Merkel, Westerwelle, Seehofer und Co, die im Vorfeld groß getönt haben, dass es soweit nicht käme; es ist auch ein Zeichen, dass an den Befürchtungen, die Demokratie würde zu kurz kommen, nicht ganz soviel dran war. Das ist ein ermutigendes Zeichen. Vielleicht bekommt Deutschland in 5 Jahren dann einen Präsidenten, der für alle sprechen kann. Snippet: Wulff - Präsident mancher Deutscher?Geschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Freitag, 11. Juni 2010 | Tags für diesen Artikel: cdu/csu, christian wulff
Christian Wulff, gibt sich gern als überparteilich und behauptet, für alle Deutschen Bundespräsident werden zu wollen. Das dies zweifelhaft ist, enthüllt die taz heute: Wulff hat einen Vortrag gehalten. Das allein ist noch harmlos. Das Thema war "Politik aus christlichem Geist in einer modernen Welt". Das klingt schon bedenklicher für manche, ist aber immernoch nichts schlimmes. Schlimm ist, wem gegenüber er diesen Vortrag gehalten hat. Nicht bei der CDU oder einer der Großkirchen, also der üblichen Klientel. Nein, beim "Arbeitskreis Christlicher Publizisten", einer Gruppierung die selbst von der evangelischen Kirche als radikal-evangelikale Sekte bezeichnet wird, die rechte bis rechtsextreme Inhalte vertritt und versucht, sich durch Prominentenauftritte ein seriöses Flair zu geben. Christian Wulff, in seinem Versuch, "christliche Werte" zu verbreiten, ist dann auch prompt drauf reingefallen. Und sowas soll Bundespräsident werden?
Wie Merkel doch noch punkten könnteGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Sonntag, 6. Juni 2010 | Tags für diesen Artikel: bundespräsident, CDU/CSU, christian wulff, joachim gauck
Eins ist klar: Wenn Angela Merkel ihren Plan durchführt, Christian Wulff, trotz aller Kritik auch und gerade aus eigenen Reihen, zum Bundespräsidenten zu machen, so schädigt Sie damit nicht nur das Amt selbst möglicherweise irreparabel sondern auch das Ansehen ihrer Regierung im Inland und das Deutschlands im Ausland. Dazu ist es egal, ob Wulff nun generell eine gute Wahl wäre oder nicht. Die Umstände, die zu seiner Nominierung geführt haben würden ihm immer anhaften. Doch was könnte Merkel tun? Sie kann nicht zugeben, dass die Nominierung wenig mehr ist als pure Parteipolitik oder das sie den falschen vorgeschlagen hat. Das wäre der Todesstoß für ihre Regierung, den sicherlich viele begrüßen würden aber kaum Merkel selbst. Was also dann?
Die Lösung mit der sie am souveränsten wirken könnte wäre eine andere: Sie müsste Wulff dazu bringen, von sich aus zurückzuziehen, an besten aus gründen die nicht wie ein Rückzug wirken und kurz vor der Wahl. In dem Fall könnte sie Gauck unterstützen, unter dem Vorwand, dass man ja immer einen guten Kandidaten wollte. Damit würde sie den Mantel der Parteilichkeit in der Frage loswerden und in der Öffentlichkeit souverän dastehen und trotzdem einen Präsidenten bekommen, der ihr sehr nahe steht. Manch einer wird sich jetzt fragen, wieso ich ausgerechnet Merkel helfen möchte gut dazustehen. Gute Frage, Vielleicht hab ich nur Mitleid. Aber ich weiß auch, dass von Merkels berühmten politischen Gespür dieser Tage kaum was zu sehen ist. Sie wird also lieber stur das Amt des Bundespräsidenten mit einem Parteikandidaten Wulff beschädigen als diesen Weg zu gehen. Dem Land dient sie damit natürlich nicht. Snippet: FDP hat klar die falschen PrioritätenGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Samstag, 5. Juni 2010 | Tags für diesen Artikel: bundespräsident, cdu/csu, fdp
Als ich beim ZDF gelesen habe, dass die FDP nicht ganz so hinter Christian Wulff steht wie Westerwelle das gerne hätte, da war ich kurzzeitig optimistisch, dass es auch in der FDP Leute gibt, die das Amt des Bundespräsidenten nicht zu einer Marionette der Bundesregierung verkommen lassen wollen. Das hielt so lang bis ich folgenden Abschnitt gelesen habe:
Das hat mich dann wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt und zeigt dann doch, was der FDP bei einem Präsidentschaftskandidat wirklich wichtig ist: Dass es ihnen Vorteile bringt. Das ist aber nicht die Qualität, die ein Präsident haben muss, liebe FDP... I'm Flattr'dGeschrieben von SoWhy in Wide (and) Wild Web | Freitag, 4. Juni 2010 | Tags für diesen Artikel: blogs, content, flattr, paymentsystem
Es gibt was neues im Internet und ich will natürlich gleich mitmachen. Was das ist? Der neue "Micropayment"-Dienst Flattr. Damit kann mansich für beliebige Internetinhalten, die Flattr-aktiviert sind, bedanken, indem man ein paar Cents bezahlt. Nicht direkt sondern indem man den Button (bei mir unten rechts) klickt. Der Clou: Um so mehr man flattr'd, umso weniger bekommen die einzelnen Bedankten. Man kann nämlich mit einem Flattr Account einstellen, wieviel man pro Monat ausgeben möchte (2 Euro ist das Minimum, 20 Euro das Maximum). Dieser Betrag wird dann gleichmäßig auf jeden Beitrag verteilt, der geflattr'd wurde. Flattr'd man also nur einen Beitrag in einem Monat, bekommt der (z.B.) die 2 Euro. Flattr'd man 10 Einträge, bekommt jeder 20 Cent. Flattr'd man einen Monat mal gar nix und hat aber noch Geld, dann behält Flattr das Geld nicht sondern spendet es wohltätigen Zwecken. Auch das ist eigentlich ganz gut, da fühlt man sich gleich eher dazu geneigt, sein Konto dort ein wenig voller zu füllen. Kommt im Zweifel ja einem guten Zweck zu gute. :-)
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich als Mitläufer versuche auf einen Zug aufzuspringen, der wohl für mich nichts bringt, aber es geht mir auch hauptsächlich darum, solche neuen Gadgets auszuprobieren. Man muss aber sagen, dass Flattr eine recht gute Idee ist wohl. Bekannte Blogs wie Lawblog und Spreeblick haben in kurzer Zeit damit über 30 bzw. 110 Euro verdient und viele Leser werden sicht gefreut haben, ob der Möglichkeit, sich endlich handfest zu bedanken. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Es wird sich aber zeigen müssen, ob sich Flattr behaupten kann. Im Moment ist es noch neu und somit die Bereitschaft für die Nutzer größer, Geld auf diese Weise auszugeben. Flattr ist noch in den Kinderschuhen und muss sich erst noch beweisen. Ich fürchte dass die Bereitschaft abnehmen wird, umsolänger Flattr existiert und damit nicht mehr was "Tolles Neues"™ ist. Sollte ich damit falsch liegen, so wäre das ein Schritt in eine Richtung, wie Content im Internet bezahlt werden kann fernab der restriktiven Methoden, die manche Zeitungen und Verlage einsetzen. Und dann könnte Flattr auch für diese interessant werden. Mutlose Mami MerkelGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Freitag, 4. Juni 2010 | Tags für diesen Artikel: bundespräsident, cdu/csu, christian wulff, fdp, grüne, spd, zensursula
Das Amt des Bundespräsidenten ist von seiner Prägung her bewusst kein mächtiges. Der Bundespräsident soll, nach den Erfahrungen des dritten Reichs, repräsentieren, nicht regieren und in sehr begrenztem Umfang kontrollieren. Er ist, in sehr beschränkter Weise, das, was in Deutschland einem König am nächsten kommt. Dieses Land hatte eine Reihe verschiedener Präsidenten und jeder hat seine Sache anders gemacht. Aber bisher (selbst Horst Köhler) hatten sie alle eines gemeinsam: Sie hatten ihre politische Karriere eigentlich hinter sich. So konnten sie das Amt mehr oder weniger frei von Machtspielchen ausüben und dem Volk das Gefühl geben, dass der Präsident eben kein Teil der Bundesregierung ist.
CDU und FDP haben sich in den letzten Jahren von diesem Konsens bewusst immer weiter entfernt und damit das Amt, das sie angeblich als so ehrwürdig betrachten, schwer beschädigt. Schon die Nominierung Horst Köhlers war, daraus hat niemand einen Hehl gemacht, eine pure politische Entscheidung die eine schwarzgelbe Ära einleiten sollte. Allein die Tatsache, dass Köhler eigentlich vollkommen unbekannt war, hat verhindert, dass das Amt mehr schaden genommen hat. So konnte er, bis zu seinem wenig rühmlichen Rücktritt zumindest, beim Volk beliebt werden. Die Nominierung von Christian Wulff, auf die sich schwarzgelb geeinigt hat, kann dagegen niemals so glimpflich für das Amt ausgehen wie die von Köhler 2004. Schwarzgelb ist nicht mehr die Opposition wie damals und Angela Merkel steckt in einer tiefen politischen Krise. Sie muss jede Chance ergreifen, sich Dinge zurechtzubiegen. Daher macht sie auch nicht vor dem Amt des Bundespräsidenten halt. Sie hat zwar groß verkündet, dass der Kandidat überparteilich Anklang finden solle, aber ihre Suche hat sich von Anfang an auf ihre eigene Partei beschränkt und in dieser auf diejenigen, die ihrer Regierung am besten nützen würden. Achtung vor dem Amt sieht anders aus. Christian Wulff ist noch vergleichsweise jung und vor allem eines: Ein Machtmensch. Auch wenn er drei Anläufe gebraucht hat, um Ministerpräsident zu werden, kann man es kaum glauben, wenn er von sich selbst sagt, er sei kein Machtmensch. Die Tatsache, wie schnell er sich als Kandidat selbst ins Gespräch gebracht hat, spricht hier Bände. Ein Machtmensch Wulff, selbst wenn er ein innerparteilicher Gegner Merkels ist, ist, wie auch Zensursula, eine denkbar schlechte Besetzung für das höchste Amt im Staate. Das Amt ist aus guten Gründen mit wenig Macht ausgestattet. Besetzt man es mit jemanden, der Macht ausüben möchte, so tut man ihm keinen Gefallen, im Gegenteil. Ein Kandidat Wulff mag für Angela Merkel wie ein Befreiungsschlag aussehen, die Wirkung wird aber eine andere sein. Es ist eine Verzweiflungstat, der Versuch eine Regierung zu stärken, die das Vertrauen der Bevölkerung schneller verloren hat als jede vor ihr; eine Tat aber, die zum Scheitern verurteilt ist, bevor sie begangen wurde. Wulff hat einen entscheidenden Nachteil, den Merkel ignorieren möchte: Das Volk kennt ihn schon und wird ihm die Überparteilichkeit nicht abkaufen. Das schadet Merkel, aber auch dem eigentlich so ehrwürdigem Amt, ungemein. Besser wäre es gewesen, Merkel hätte der Verlockung widerstanden, das Amt instrumentalisieren zu wollen und hätte einen Kandidaten vorgeschlagen, der dem Amt angemessen wäre. Davon gibt es in der Koalition einige, Lammert, Schäuble, Leuthäuser-Schnarrenberger oder Baum zum Beispiel. Besser noch wäre natürlich ein überparteilicher Kandidat gewesen, wie der von SPD und Grünen vorgeschlagene Gauck. Der war schon mal, 1999, im Gespräch, damals als Kandidat für die CDU. Er wäre also klar kein Parteikandidat, wie das Köhler war und Wulff sein wird. Dazu fehlt Mama Merkel der Mut. Dem Wohl des Landes ist damit aber nicht gedient. Snippet: ZutatenGeschrieben von SoWhy in Alles, Etwas oder Nichts | Mittwoch, 5. Mai 2010 | Tags für diesen Artikel: snippets
Laut Wikipedia enthält eine Zutatenliste, wie wir sie von vielen Lebensmitteln kennen, die Zutaten in absteigender Reihenfolge ihrer Zugabe. Gestern hab ich ein Getränk in der Hand gehabt, bei dem 6 Sachen drin waren, aber die zweite Zutat hatte den Zusatz "(50%)". Heißt das nicht, dass die erste auch zu mindestens 50% enthalten sein muss? Und wenn ja, wie können dann noch weitere 4 Zutaten drin sein? Diese Beobachtung lässt nur einen Schluss zu: Adelholzener beschäftigt Mathematiker, die in der Lage sind, ein Produkt aus mehr als 100% bestehen zu lassen!
Hinweis: Unter dem Zusatz Snippet: versuche ich in Zukunft alle die Sachen zu erwähnen, die ich irgendwie kommentieren möchte, die zu lang für einen tweet, aber zu kurz für einen regulären Eintrag hier. Ein "Stücksel" meiner Gedanken quasi. Alle Frühlinge wiederGeschrieben von SoWhy in Ready for the real life? | Sonntag, 25. April 2010 |
Jedes Jahr, wenn die Sonne scheint und das Wetter wieder schöner wird, geht es wieder gleich los: Horden von Menschen, die ein Fahrrad im Keller oder Garten oder irgendwo stehen haben, kramen dieses hervor und bilden sich ein, damit auch wirklich fahren zu können. Sehr zu meinem Leidwesen natürlich, weil diese "Helden" natürlich die Radwege und Straßen bevölkern und Leuten wir mir, die wirklich fahren können, das Leben schwer machen.
Und natürlich kommen auch die Cabrio Ver%/$*%§ Uni!Geschrieben von SoWhy in Learning by studying | Donnerstag, 22. April 2010 | Tags für diesen Artikel: chaos, studiensteuern, uni
So langsam reicht es mir ja mit dieser angeblichen Elite-Universität, der LMU. Wenn ich die 500 Euro im Semester einem Repititor geben würde, hätte ich garantiert mehr davon, egal wieviel sich unser angeblich so tolles Examenstraining selbst lobt und erzählt, dass nur meine Studiensteuern das stattfinden lassen würden (was natürlich nicht stimmt, das gabs schon vor den Studiensteuern). Lasst es sein und gebt mir mein Geld wieder...
Wieso ich mich so aufrege? Ich sollte von vorne beginnen:
Nur 1 Euro!!!*Geschrieben von SoWhy in Ready for the real life? | Mittwoch, 21. April 2010 | Tags für diesen Artikel: debitel, handy, iphone
Ich bin ja debitel-Kunde, seit 10 Jahren mittlerweile schon, aber hab ihnen jetzt den Rücken gekehrt zum 31.8.2010. Abgesehen davon, dass ich seit 3,5 Monaten auf eine Antwort auf meine Support-Mail warte, sind deren Preise auch ehrlich gesagt zu hoch. Wenn ich zu BASE oder so gehe, zahl ich 20-30 Euro im Monat weniger und das klingt doch schon mal gut, oder?
debitel versucht aber weiterhin, mich zu überreden, doch nicht zu gehen. Sei es mit Anrufen in der Arbeit (nicht vom Support, der ist tot oder krank oder was weiß ich) oder mit Angeboten, ich könne doch ein iPhone™ bekommen für meine Vertragsverlängerung. Das klingt dann doch interessant, dachte ich mir. Ich will zwar ein HTC Desire, aber ein iPhone wär auch nicht übel. Vor allem für 1.- Euro. Doch ich hab natürlich nicht den obligatorischen * bedacht, der bei so einem Preisschild ja immer dabei klebt. Denn das iPhone krieg ich nur für eine Euro, wenn ich dazu den Tarif "Complete L" nehm. Und der kostet 119,95 Euro im Monat! Rechnen wir doch mal nach, wie viel mich dieses "Schnäppchen" dann kostet: 119,95 Euro x 24 Monate 1 Euro für das iPhone 16GB / 32GB 1 Euro "mload" Option x 24 Monate + 25,95 Anschlusspreis = 2929,75 Euro Der Fairness halber muss man natürlich sagen, dass ich damit auch einiges schon bezahlt habe. Rechnen wir also mal, was mich die selben Optionen bei BASE kosten würden und ein iPhone ohne Vertrag (wie es z.B. bei Amazon.de zu finden ist): 70 Euro x 24 Monate + 698 / 789 Euro für das iPhone 16GB / 32GB = 2378 / 2469 Euro Jetzt brauch ich aber weder eine Telefonflatrate in alle Netze (50 Euro im Monat) sondern 50 Freiminuten reichen mir aus (5 Euro): 25 Euro x 24 Monate + 698 / 789 Euro für das iPhone 16GB / 32GB = 1298 / 1389 Euro Hmm...ich will ja jetzt keine Werbung für BASE machen, aber irgendwie scheint mir da der Wurm drin zu sein, wieso in aller Welt ich mir das Ding bei debitel holen sollte. So ein * kann halt schon ziemlich teuer werden ;-) PS: Wenn ich aber das HTC Desire will (ca. 430 Euro): 25 Euro x 24 Monate + 430 Euro für das HTC Desire = 1030 Euro Klingt doch schon viel humaner :-D PPS: Ja, ich lebe noch ;-) Zensursula wird ArbeitsministerinGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Freitag, 27. November 2009 |
Ursula von der Leyen kann alles und nichts. Wohl eher nichts, denn nur jemand ohne eigenes Profil kann als Minister für alles wirkllich hergenommen werden. Nachdem uns Ursel als Familienministerin "erfreut" hat, soll sie nur Arbeitsministerin werden - weil der ehem. Verteidigungs- und Arbeitsminister über einen gewissen Luftschlag in Afghanistan gestolpert ist (hat viel zu lange gedauert übrigens).
Jetzt können wir also gespannt sein, wie Ursel ihre genialen Ideen ins neue Amt einbringt. STOPP-Schilder können ja auch vor Arbeitslose gesetzt werden, da würde man sie auch nimmer sehen. Und um 4 Millionen solcher Schilder zu produzieren braucht man auch viele Arbeitskräfte. Das wäre mal eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ganz im Sinne von Frau von der Leyens früheren "Glanztaten". Viel Kosten, viel PR Wirkung, aber 0 Lösung des Problems... Gratiszeug!Geschrieben von SoWhy in Learning by studying , Ready for the real life? | Mittwoch, 4. November 2009 |
Hochschul- und sonstige Messen sind ein Traum für jeden Studenten, bei dem, aufgrund von Studiengebühren und/oder einfach Studenten-Sein, im Geldbeutel etwas Ebbe herrscht und der günstig an Schreib-, Süß- und sonstiges Zeug kommen will. Denn dort suchen Firmen nach zukünftigen Mitarbeitern und ködern die potentiellen Interessenten mit allerlei brauchbaren und unbrauchbaren Sachen, die man dann so mitnehmen darf.
Heute war eine solche Messe an der Fachhochschule München, die sich damit logischerweise an Fachhochschüler richtet und somit weniger an Geisteswissenschaftler oder, genauer gesagt, an einen Jura-Studenten mit Schwerpunkt Strafrecht. Das bedeutet massenweise Gratiszeug ohne dass man wirklich als Zielgruppe von den Firmen erblickt werden kann. Ich bin dementsprechend auch vollbepackt heimgekommen: ![]() So sieht das Ganze übrigens sortiert aus: ![]() Und so mit "hilfreichen" Bezeichnungen: ![]() Ich bin ja eigentlich ein bescheidener Mensch und ich würd wo anders niemals Zeug mitnehmen, aber bei solchen Messen wird man ja schon fast dazu gezwungen. Und wenn die Firmen es verschenken, wer will es Ihnen verbieten? ;-) Heldentum: Eintritt nur mit weißer WesteGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies , Ready for the real life? | Mittwoch, 23. September 2009 |
Es ist keine zwei Wochen her, da schockte ein brutaler Gewaltüberfall in München-Solln die ganze Republik. Während das ganze Land den Mut Dominik Brunners würdigte, der getötet wurde, weil er Kinder vor 2 Schlägern bewahren wollte und die CSU pawlowsch-reflex-artig höhere Strafen forderte, erinnerte man sich an die Geschichte eines anderen Helden, nämlich Peter Meding, der 1 1/2 Jahre zuvor von Schlägern brutal malträtiert wurde, weil er genau das selbe getan hat wie Dominik Brunner: Er hat geholfen wo andere weggesehen haben.
Dafür sollte er dieser Tage durch das bayerische Innenministerium geehrt werden. Doch nach der bereits erfolgten Einladung, erfolgte die Ausladung. Grund: Peter Meding ist vorbestraft und deshalb nicht als Vorbild geeignet - so das Innenministerium. Kein Gedanke daran, dass sowas eigentlich keine Rolle spielen sollte oder dass auch Vorbestrafte große Taten vollbringen können. Aber diese Geschichte zeigt noch was anderes sehr deutlich: Wer vorbestraft ist gilt, trotz Resozialisierungsauftrag des Staates, in diesem Land, vor allem in Bayern, als Bürger 2. Klasse. Wie ein ehemaliger Sträfling angesichts solcher Behandlung motiviert werden soll, sich zu resozialisieren, bleibt das Geheimnis des bayerischen Innenministers Herrmann. Peter Meding, übrigens, wird es sich wohl in Zukunft zweimal überlegen, ob er anderen hilft: Durch die Verletzungen, die er durch die Attacke erlitten hatte, wurde er arbeitsunfähig, verlor seinen Job, musste Schulden aufnehmen und wurde obdachlos. Erst jetzt, 1 1/2 Jahre später und nach dem schlimmen Vorfall in Solln, wurden die Medien und damit die Leute wieder auf Peter Meding aufmerksam. Hoffentlich nicht nur wieder für ein paar Wochen bis das nächste Thema dieses Schicksal von der Titelseite verdrängt. Jemand, der sich so eingesetzt hat, hat was besseres verdient...
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HTC Desire, Vodafone und Frust über UpdatesDer Blog-Eintrag "HTC Desire, Vodafone und Frust über Updates" mit der Anleitung, wie man das HTC Desire einfach debrandet und auf Android 2.2 (Froyo) updated befindet sich wegen der großen Nachfrage nun auf einer eigenen statischen Seite.
Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten durch den kurzzeitigen Ausfall der Seite! Random Quote"Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen."
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