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    <title>SoWhy Not?</title>
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    <title>Verdammte Fußballfans!</title>
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            <category>Die Welt ist Rund</category>
            <category>Ready for the real life?</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Ich hoffe Deutschland verliert gegen Spanien heute! Bevor Anfeindungen kommen, nicht weil ich es ihnen nicht gönne. Ich freu mich schon fast auf ein Finale Niederlande gegen Deutschland. Aber leider führt der vor der WM ungedachte Erfolg der deutschen Nationalmannschaft dazu, dass so ziemlich die ganze Nation 41 °C Fußball-Fieber hat. Nicht nur glauben die Fans nun, dass Deutschland eh schon gewonnen hätte, sie begeben sich auch in Rudeln zum Public Viewing - auch auf der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leopoldstra%C3%9Fe&quot;&gt;Leopoldstraße&lt;/a&gt; in München, die bekanntermaßen oft als Feiermeile für die gewinnende Mannschaft dient nach dem Spielt. Diese Straße ist es leider auch, die die Universität, wo ich bis halb sieben Vorlesung hatte mit meiner Wohnung ziemlich direkt verbindet, mit der Folge, dass ich mit meinem Rad dort lang fahren musste. Eine Fahrt, die wahrlich Nerven kostet. Vor-betrunkene-Fans laufen und stehen wie die Vollidioten auf dem Radweg rum, als hätten sie noch nie im Leben einen Radweg gesehen. Einen musste ich fast umfahren, bevor er kapiert hat, dass er nicht auf dem Radweg rumtorkeln sollte.&lt;sup&gt;&lt;small&gt;1&lt;/small&gt;&lt;/sup&gt; Danach musste ich einen anderen Fußgänger streifen, der sich sogar korrekterweise auf dem Gehweg bewegt hatte. Leider verhielt sich ein anderer Radler nicht so toll und fuhr mir beinahe rein, so dass ich auf den Gehweg ausweichen musste, um nicht mit dem zu kollidieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Rede, kurzer Sinn: Es war kompletter Stress, heute heim zu radeln. Viele Deutschland-Fans scheinen im Jubeltaumel zu vergessen, wie man sich korrekt auf dem Radweg bewegt: Nämlich gar nicht und leidtragend sind dann diejenigen von uns, die diese Radwege benutzen müssen. Soviel Blödheit muss irgendwie bestraft werden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr style=&quot;width: 50%&quot; align=&quot;left&quot; noshade /&gt;&lt;sup&gt;&lt;small&gt;1&lt;/small&gt;&lt;/sup&gt; &lt;small&gt;Nicht absichtlich natürlich. Er hat rumgeschwankt, also hab ich 5mal geklingelt. Dann ist er nach rechts geschwankt (wenngleich nicht vom Radweg runter), also dachte ich mir, er hätte es kapiert. Denkste! Kurz bevor ich an ihm vorbei wollte, ist er dann wieder nach links geschwenkt ein wenig, weshalb ich sehr knapp an ihm vorbei gefahren bin (und ihn dezent darauf hingewiesen hab, dass er sich auf dem Radweg inkorrekterweise befindet (&quot;Runter vom Radweg!!!&quot; ;-))).&lt;/small&gt; 
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    <pubDate>Wed,  7 Jul 2010 19:02:02 +0200</pubDate>
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    <title>Das Dilemma der Linkspartei</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/673-Das-Dilemma-der-Linkspartei.html</link>
            <category>Politik for Dummies</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Der heutige &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/bundespraesident-merkels-fiasko-denkzettel-am-nachmittag-1.967948&quot;&gt;Sieg von Christian Wulff im dritten Wahlgang&lt;/a&gt; hat nicht nur die Schwäche von schwarz-gelb deutlich gezeigt - am Ende haben immernoch 19 Wahlleute sich getraut, Merkel zu widersprechen und ihrem Gewissen zu folgen. Es zeigt auch - und vor allem - das Dilemma, in dem sich die Linkspartei befindet. Denn nicht der Stärke von schwarz-gelb ist es zu verdanken, dass die Regierungsparteien Joachim Gauck als Präsidenten in den ersten beiden Wahlgängen verhindern konnte - sondern der Weigerung der Linken, Gauck nicht zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Politiker von SPD und Grünen haben nach dem 1. und 2. Wahlgang moniert, dass die Linke damit Christian Wulff geholfen habe. Das ist zwar war, aber ihnen dies als Absicht zu unterstellen wäre fatal. Die Linkspartei hat im Vorfeld Joachim Gauck - aus fadenscheinigen Gründen imho - für nicht wählbar erklärt und sich dann in der Bundesversammlung konsequent danach verhalten. Das war Ausdruck genau dieser Freiheit, die Joachim Gauck so oft und zu Recht predigt und die SPD und Grüne von CDU, CSU und FDP Wahlmännern eingefordert haben - sie aber für die Linke nicht gelten lassen wollten. Man spekulierte darauf, dass die Linkspartei eine dauerhafte Beschädigung oder gar der Fall der Bundesregierung wichtiger sein würde als das Festhalten an ihren Idealen. Das war ein Kalkulationsfehler der nun rot-grün trotz der Schlappen von Merkel anhängen wird. Die Linkspartei dagegen hat sich nur so verhalten, wie man das erwarten konnte und frei nach Gewissen entschieden. Das Problem ist halt bei einer Wahl nach freiem Gewissen, dass man das andere Gewissen seiner politischen Gegner akzeptieren muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit haben Gregor Gysi und seine Genossen in Kauf genommen (bedingt vorsätzlich gehandelt, wie der Jurist sagen würde), dass mit Christian Wulff ein Mann Präsident wurde, den schon im Vorfeld nur 40% der Deutschen wollten. Das wird der Linkspartei noch eine Weile anhaften und damit wird sie leben müssen. Egal was die Linkspartei gemacht hätte, sie hätte sowieso Schaden genommen. Hätte man Gauck unterstützt, so hätte man sich des Wortbruchs und Opportunismus schuldig gemacht. So lautet der Vorwurf stattdessen &quot;blinder Idealismus&quot;. &lt;br /&gt;
Die Frage, die sich viele dort und im Volk jetzt stellen werden ist, ob es gut ist, seine Ideale auch dann zu vertreten, wenn sie dazu führe, dass das größere Übel eintritt - oder ob man für diesen Fall diese Ideale zum Wohle aller Ruhen lassen sollte. Die Antwort darauf wird aber kaum zu finden sein... und das ist das Dilemma der Linkspartei an diesem Wahltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Übrigens:&lt;/strong&gt; Wer einen Schuldigen dafür sucht, dass wir die nächsten 5 Jahre Christian &quot;Teflon&quot; Wulff ertragen müssen, der sollte diese nicht bei der Linkspartei suchen. Selbst wenn sie für Gauck gestimmt hätte von vorneherein, so hätte schwarz-gelb sicherlich nicht so viele Abweichler gehabt und der erste Wahlgang wäre dem dritten entsprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld an dieser Wahl sind einzig allein diejenigen, die ihn aufgestellt haben - ohne mit anderen Parteien zu reden oder gar Volkes Meinung einzuholen - und die, die ihn gewählt haben - also die 625 Wahlmänner und -frauen die, zumindest zu einem Teil, Parteidisziplin und -taktik wichtiger empfanden als einen Präsidenten, der für das ganze Volk steht. Mein Bewunderung gilt all denen, die wirklich nach freiem Wissen und Gewissen gewählt haben - die 19 Abweichler im letzten Wahlgang, aber auch alle anderen (selbst diejenigen, die aus Überzeugung(!) Wulff gewählt haben. Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass eine Wahl zwischen diesen Kandidaten ohne parteitaktische Überlegungen zugunsten von Herrn Gauck ausgegangen wäre. Die Tatsache, dass es drei Wahlgänge gebraucht hat, ist nicht nur eine Schlappe für Merkel, Westerwelle, Seehofer und Co, die im Vorfeld groß getönt haben, dass es soweit nicht käme; es ist auch ein Zeichen, dass an den Befürchtungen, die Demokratie würde zu kurz kommen, nicht ganz soviel dran war. Das ist ein ermutigendes Zeichen. Vielleicht bekommt Deutschland in 5 Jahren dann einen Präsidenten, der für alle sprechen kann. 
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    <pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:45:57 +0200</pubDate>
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    <category>bundespräsident</category>
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<category>linkspartei</category>
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    <title>Snippet: Wulff - Präsident mancher Deutscher?</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/672-Snippet-Wulff-Praesident-mancher-Deutscher.html</link>
            <category>Politik for Dummies</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Christian Wulff, gibt sich gern als überparteilich und behauptet, für alle Deutschen Bundespräsident werden zu wollen. Das dies zweifelhaft ist, &lt;a href=&quot;http://taz.de/1/nord/artikel/1/evangelikale-sonnen-sich-in-wulffs-glanz/&quot;&gt;enthüllt die taz heute&lt;/a&gt;: Wulff hat einen Vortrag gehalten. Das allein ist noch harmlos. Das Thema war &quot;Politik aus christlichem Geist in einer modernen Welt&quot;. Das klingt schon bedenklicher für manche, ist aber immernoch nichts schlimmes. Schlimm ist, wem gegenüber er diesen Vortrag gehalten hat. Nicht bei der CDU oder einer der Großkirchen, also der üblichen Klientel. Nein, beim &quot;Arbeitskreis Christlicher Publizisten&quot;, einer Gruppierung die selbst von der evangelischen Kirche als radikal-evangelikale Sekte bezeichnet wird, die rechte bis rechtsextreme Inhalte vertritt und versucht, sich durch Prominentenauftritte ein seriöses Flair zu geben. Christian Wulff, in seinem Versuch, &quot;christliche Werte&quot; zu verbreiten, ist dann auch prompt drauf reingefallen. Und sowas soll Bundespräsident werden? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:51:04 +0200</pubDate>
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<category>christian wulff</category>

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    <title>Wie Merkel doch noch punkten könnte</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/671-Wie-Merkel-doch-noch-punkten-koennte.html</link>
            <category>Politik for Dummies</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Eins ist klar: Wenn Angela Merkel ihren Plan durchführt, Christian Wulff, trotz aller Kritik auch und gerade aus eigenen Reihen, zum Bundespräsidenten zu machen, so schädigt Sie damit nicht nur das Amt selbst möglicherweise irreparabel sondern auch das Ansehen ihrer Regierung im Inland und das Deutschlands im Ausland. Dazu ist es egal, ob Wulff nun generell eine gute Wahl wäre oder nicht. Die Umstände, die zu seiner Nominierung geführt haben würden ihm immer anhaften. Doch was könnte Merkel tun? Sie kann nicht zugeben, dass die Nominierung wenig mehr ist als pure Parteipolitik oder das sie den falschen vorgeschlagen hat. Das wäre der Todesstoß für ihre Regierung, den sicherlich viele begrüßen würden aber kaum Merkel selbst. Was also dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung mit der sie am souveränsten wirken könnte wäre eine andere: Sie müsste Wulff dazu bringen, von sich aus zurückzuziehen, an besten aus gründen die nicht wie ein Rückzug wirken und kurz vor der Wahl. In dem Fall könnte sie Gauck unterstützen, unter dem Vorwand, dass man ja immer einen guten Kandidaten wollte. Damit würde sie den Mantel der Parteilichkeit in der Frage loswerden und in der Öffentlichkeit souverän dastehen und trotzdem einen Präsidenten bekommen, der ihr sehr nahe steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer wird sich jetzt fragen, wieso ich ausgerechnet Merkel helfen möchte gut dazustehen. Gute Frage, Vielleicht hab ich nur Mitleid. Aber ich weiß auch, dass von Merkels berühmten politischen Gespür dieser Tage kaum was zu sehen ist. Sie wird also lieber stur das Amt des Bundespräsidenten mit einem Parteikandidaten Wulff beschädigen als diesen Weg zu gehen. Dem Land dient sie damit natürlich nicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun,  6 Jun 2010 09:30:26 +0200</pubDate>
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    <category>bundespräsident</category>
<category>CDU/CSU</category>
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    <title>Snippet: FDP hat klar die falschen Prioritäten</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/670-Snippet-FDP-hat-klar-die-falschen-Prioritaeten.html</link>
            <category>Politik for Dummies</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
    <content:encoded>
    Als ich &lt;a href=&quot;http://bit.ly/9b755F&quot;&gt;beim ZDF&lt;/a&gt; gelesen habe, dass die FDP nicht ganz so hinter Christian Wulff steht wie Westerwelle das gerne hätte, da war ich kurzzeitig optimistisch, dass es auch in der FDP Leute gibt, die das Amt des Bundespräsidenten nicht zu einer Marionette der Bundesregierung verkommen lassen wollen. Das hielt so lang bis ich folgenden Abschnitt gelesen habe:
&lt;table width=&quot;100%&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;
&lt;td style=&quot;color:#b2b7f2; font-size:3.3em; font-family:&#039;Times New Roman&#039;,serif; font-weight:bold; padding:4px 2px 2px; width:0.5em;&quot;&gt;“
&lt;/td&gt;
&lt;td align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die FDP in Thüringen hat nach den Worten ihres Generalsekretärs Patrick Kurth ebenfalls noch nicht geklärt, ob der Landesverband Wulff oder Gauck unterstützt. &quot;Die Parteiführung muss deutlich machen, &lt;strong&gt;welche strategischen Vorteile die Kür Wulffs für uns bringt&lt;/strong&gt;&quot;, sagte Kurth dem &quot;Spiegel&quot;. &lt;/em&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;color:#b2b7f2; font-size:3.3em; font-family:&#039;Times New Roman&#039;,serif; font-weight:bold; padding:4px 2px 2px; width:0.5em;&quot;&gt; ”
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
Das hat mich dann wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt und zeigt dann doch, was der FDP bei einem Präsidentschaftskandidat wirklich wichtig ist: Dass es ihnen Vorteile bringt. Das ist aber nicht die Qualität, die ein Präsident haben muss, liebe FDP... 
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    <pubDate>Sat,  5 Jun 2010 19:56:38 +0200</pubDate>
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    <category>bundespräsident</category>
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    <title>I'm Flattr'd</title>
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            <category>Wide (and) Wild Web</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Es gibt was neues im Internet und ich will natürlich gleich mitmachen. Was das ist? Der neue &quot;Micropayment&quot;-Dienst &lt;a href=&quot;http://www.flattr.com&quot;&gt;Flattr&lt;/a&gt;. Damit kann mansich für beliebige Internetinhalten, die Flattr-aktiviert sind, bedanken, indem man ein paar Cents bezahlt. Nicht direkt sondern indem man den Button (bei mir unten rechts) klickt. Der Clou: Um so mehr man flattr&#039;d, umso weniger bekommen die einzelnen Bedankten. Man kann nämlich mit einem Flattr Account einstellen, wieviel man pro Monat ausgeben möchte (2 Euro ist das Minimum, 20 Euro das Maximum). Dieser Betrag wird dann gleichmäßig auf jeden Beitrag verteilt, der geflattr&#039;d wurde. Flattr&#039;d man also nur einen Beitrag in einem Monat, bekommt der (z.B.) die 2 Euro. Flattr&#039;d man 10 Einträge, bekommt jeder 20 Cent. Flattr&#039;d man einen Monat mal gar nix und hat aber noch Geld, dann behält Flattr das Geld nicht sondern spendet es wohltätigen Zwecken. Auch das ist eigentlich ganz gut, da fühlt man sich gleich eher dazu geneigt, sein Konto dort ein wenig voller zu füllen. Kommt im Zweifel ja einem guten Zweck zu gute. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich als Mitläufer versuche auf einen Zug aufzuspringen, der wohl für mich nichts bringt, aber es geht mir auch hauptsächlich darum, solche neuen Gadgets auszuprobieren. Man muss aber sagen, dass Flattr eine recht gute Idee ist wohl. Bekannte Blogs wie &lt;a href=&quot;http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/02/flattr-die-erste-abrechnung/&quot;&gt;Lawblog&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2010/06/02/flattr-nach-den-ersten-14-tagen/&quot;&gt;Spreeblick&lt;/a&gt; haben in kurzer Zeit damit über 30 bzw. 110 Euro verdient und viele Leser werden sicht gefreut haben, ob der Möglichkeit, sich endlich handfest zu bedanken. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Es wird sich aber zeigen müssen, ob sich Flattr behaupten kann. Im Moment ist es noch neu und somit die Bereitschaft für die Nutzer größer, Geld auf diese Weise auszugeben. Flattr ist noch in den Kinderschuhen und muss sich erst noch beweisen.&lt;br /&gt;
Ich fürchte dass die Bereitschaft abnehmen wird, umsolänger Flattr existiert und damit nicht mehr was &quot;Tolles Neues&quot;™ ist. Sollte ich damit falsch liegen, so wäre das ein Schritt in eine Richtung, wie Content im Internet bezahlt werden kann fernab der restriktiven Methoden, die manche Zeitungen und Verlage einsetzen. Und dann könnte Flattr auch für diese interessant werden. 
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    <pubDate>Fri,  4 Jun 2010 10:29:57 +0200</pubDate>
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    <title>Mutlose Mami Merkel</title>
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            <category>Politik for Dummies</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
    <content:encoded>
    Das Amt des Bundespräsidenten ist von seiner Prägung her bewusst kein mächtiges. Der Bundespräsident soll, nach den Erfahrungen des dritten Reichs, repräsentieren, nicht regieren und in sehr begrenztem Umfang kontrollieren. Er ist, in sehr beschränkter Weise, das, was in Deutschland einem König am nächsten kommt. Dieses Land hatte eine Reihe verschiedener Präsidenten und jeder hat seine Sache anders gemacht. Aber bisher (selbst Horst Köhler) hatten sie alle eines gemeinsam:  Sie hatten ihre politische Karriere eigentlich hinter sich. So konnten sie das Amt mehr oder weniger frei von Machtspielchen ausüben und dem Volk das Gefühl geben, dass der Präsident eben kein Teil der Bundesregierung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CDU und FDP haben sich in den letzten Jahren von diesem Konsens bewusst immer weiter entfernt und damit das Amt, das sie angeblich als so ehrwürdig betrachten, schwer beschädigt. Schon die Nominierung Horst Köhlers war, daraus hat niemand einen Hehl gemacht, eine pure politische Entscheidung die eine schwarzgelbe Ära einleiten sollte. Allein die Tatsache, dass Köhler eigentlich vollkommen unbekannt war, hat verhindert, dass das Amt mehr schaden genommen hat. So konnte er, bis zu seinem wenig rühmlichen Rücktritt zumindest, beim Volk beliebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nominierung von Christian Wulff, auf die sich schwarzgelb geeinigt hat, kann dagegen niemals so glimpflich für das Amt ausgehen wie die von Köhler 2004. Schwarzgelb ist nicht mehr die Opposition wie damals und Angela Merkel steckt in einer tiefen politischen Krise. Sie muss jede Chance ergreifen, sich Dinge zurechtzubiegen. Daher macht sie auch nicht vor dem Amt des Bundespräsidenten halt. Sie hat zwar groß verkündet, dass der Kandidat überparteilich Anklang finden solle, aber ihre Suche hat sich von Anfang an auf ihre eigene Partei beschränkt und in dieser auf diejenigen, die ihrer Regierung am besten nützen würden. Achtung vor dem Amt sieht anders aus. Christian Wulff ist noch vergleichsweise jung und vor allem eines: Ein Machtmensch. Auch wenn er drei Anläufe gebraucht hat, um Ministerpräsident zu werden, kann man es kaum glauben, wenn er von sich selbst sagt, er sei kein Machtmensch. Die Tatsache, wie schnell er sich als Kandidat selbst ins Gespräch gebracht hat, spricht hier Bände. Ein Machtmensch Wulff, selbst wenn er ein innerparteilicher Gegner Merkels ist, ist, wie auch Zensursula, eine denkbar schlechte Besetzung für das höchste Amt im Staate. Das Amt ist aus guten Gründen mit wenig Macht ausgestattet. Besetzt man es mit jemanden, der Macht ausüben möchte, so tut man ihm keinen Gefallen, im Gegenteil. Ein Kandidat Wulff mag für Angela Merkel wie ein Befreiungsschlag aussehen, die Wirkung wird aber eine andere sein. Es ist eine Verzweiflungstat, der Versuch eine Regierung zu stärken, die das Vertrauen der Bevölkerung schneller verloren hat als jede vor ihr; eine Tat aber, die zum Scheitern verurteilt ist, bevor sie begangen wurde. Wulff hat einen entscheidenden Nachteil, den Merkel ignorieren möchte: Das Volk kennt ihn schon und wird ihm die Überparteilichkeit nicht abkaufen. Das schadet Merkel, aber auch dem eigentlich so ehrwürdigem Amt, ungemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser wäre es gewesen, Merkel hätte der Verlockung widerstanden, das Amt instrumentalisieren zu wollen und hätte einen Kandidaten vorgeschlagen, der dem Amt angemessen wäre. Davon gibt es in der Koalition einige, Lammert, Schäuble, Leuthäuser-Schnarrenberger oder Baum zum Beispiel. Besser noch wäre natürlich ein überparteilicher Kandidat gewesen, wie der von SPD und Grünen vorgeschlagene Gauck. Der war schon mal, 1999, im Gespräch, damals als Kandidat für die CDU. Er wäre also klar kein Parteikandidat, wie das Köhler war und Wulff sein wird. Dazu fehlt Mama Merkel der Mut. Dem Wohl des Landes ist damit aber nicht gedient. 
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    <pubDate>Fri,  4 Jun 2010 10:11:53 +0200</pubDate>
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    <title>Snippet: Zutaten</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/667-Snippet-Zutaten.html</link>
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Laut &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Zutaten&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; enthält eine Zutatenliste, wie wir sie von vielen Lebensmitteln kennen, die Zutaten in absteigender Reihenfolge ihrer Zugabe. Gestern hab ich ein Getränk in der Hand gehabt, bei dem 6 Sachen drin waren, aber die zweite Zutat hatte den Zusatz &quot;(50%)&quot;. Heißt das nicht, dass die erste auch zu mindestens 50% enthalten sein muss? Und wenn ja, wie können dann noch weitere 4 Zutaten drin sein? Diese Beobachtung lässt nur einen Schluss zu: Adelholzener beschäftigt Mathematiker, die in der Lage sind, ein Produkt aus mehr als 100% bestehen zu lassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr style=&quot;width: 200px;&quot; align=&quot;left&quot; noshade /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 7pt&quot;&gt;Hinweis: Unter dem Zusatz &lt;strong&gt;Snippet:&lt;/strong&gt; versuche ich in Zukunft alle die Sachen zu erwähnen, die ich irgendwie kommentieren möchte, die zu lang für einen &lt;a href=&quot;http://www.twitter.com/SoWhy&quot;&gt;tweet&lt;/a&gt;, aber zu kurz für einen regulären Eintrag hier. Ein &quot;Stücksel&quot; meiner Gedanken quasi. &lt;/span&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed,  5 May 2010 12:09:00 +0200</pubDate>
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    <category>snippets</category>

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    <title>Alle Frühlinge wieder</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/666-Alle-Fruehlinge-wieder.html</link>
            <category>Ready for the real life?</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Jedes Jahr, wenn die Sonne scheint und das Wetter wieder schöner wird, geht es wieder gleich los: Horden von Menschen, die ein Fahrrad im Keller oder Garten oder irgendwo stehen haben, kramen dieses hervor und bilden sich ein, damit auch wirklich fahren zu können. Sehr zu meinem Leidwesen natürlich, weil diese &quot;Helden&quot; natürlich die Radwege und Straßen bevölkern und Leuten wir mir, die wirklich fahren können, das Leben schwer machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kommen auch die Cabrio&lt;s&gt;-Idioten&lt;/s&gt;-Fahrer wieder aus ihren Löchern. Ich will ja nicht alle Cabrio-Fahrer über einen Kamm scheren, aber nachdem mich heute ein Idiot in seinem BMW Z4 beinahe über den Haufen gefahren hat, als er mir die Vorfahrt genommen hat, muss man mir ein wenig generalisierende Kritik erlauben... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:54:26 +0200</pubDate>
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    <title>Nur 1 Euro!!!*</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/664-Nur-1-Euro!!!.html</link>
            <category>Ready for the real life?</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
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    Ich bin ja debitel-Kunde, seit 10 Jahren mittlerweile schon, aber hab ihnen jetzt den Rücken gekehrt zum 31.8.2010. Abgesehen davon, dass ich seit 3,5 Monaten auf eine Antwort auf meine Support-Mail warte, sind deren Preise auch ehrlich gesagt zu hoch. Wenn ich zu BASE oder so gehe, zahl ich 20-30 Euro im Monat weniger und das klingt doch schon mal gut, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
debitel versucht aber weiterhin, mich zu überreden, doch nicht zu gehen. Sei es mit Anrufen in der Arbeit (nicht vom Support, der ist tot oder krank oder was weiß ich) oder mit Angeboten, ich könne doch ein iPhone™ bekommen für meine Vertragsverlängerung. Das klingt dann doch interessant, dachte ich mir. Ich will zwar ein &lt;a href=&quot;http://www.areamobile.de/handys/2322-htc-desire/datenblatt&quot; title=&quot;*lechz*&quot;&gt;HTC Desire&lt;/a&gt;, aber ein iPhone wär auch nicht übel. Vor allem für 1.- Euro. Doch ich hab natürlich nicht den obligatorischen &lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt; bedacht, der bei so einem Preisschild ja immer dabei klebt. Denn das iPhone krieg ich nur für eine Euro, wenn ich dazu &lt;a href=&quot;https://shop.mobilcom-debitel.de/shop.php?action=viewbasket&quot;&gt;den Tarif &quot;Complete L&quot; nehm&lt;/a&gt;. Und der kostet 119,95 Euro im Monat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnen wir doch mal nach, wie viel mich dieses &quot;Schnäppchen&quot; dann kostet:&lt;br /&gt;
&lt;tt&gt;&amp;#160;&amp;#160;119,95 Euro x 24 Monate&lt;br /&gt;
&amp;#160;&amp;#160;1 Euro für das iPhone 16GB / 32GB&lt;br /&gt;
&amp;#160;&amp;#160;1 Euro &quot;mload&quot; Option x 24 Monate&lt;br /&gt;
+ 25,95 Anschlusspreis&lt;br /&gt;
&lt;hr width=&quot;250px&quot; align=&quot;left&quot; noshade /&gt;= 2929,75 Euro&lt;br /&gt;
&lt;/tt&gt;&lt;br /&gt;
Der Fairness halber muss man natürlich sagen, dass ich damit auch einiges schon bezahlt habe. Rechnen wir also mal, was mich die selben Optionen &lt;a href=&quot;http://www.base.de/tarife/mein-base.jsf?WT.ac=pk/start/Mein_BASE/C/S0T1/100409&quot;&gt;bei BASE&lt;/a&gt; kosten würden und ein iPhone ohne Vertrag (wie es z.B. bei &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Apple-iPhone-3Gs-16GB-schwarz/dp/B002IPGOKK/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=ce-de&amp;qid=1271844848&amp;sr=8-3&quot;&gt;Amazon.de&lt;/a&gt; zu finden ist):&lt;br /&gt;
&lt;tt&gt;&amp;#160;&amp;#160;70 Euro x 24 Monate&lt;br /&gt;
+ 698 / 789 Euro für das iPhone 16GB / 32GB&lt;br /&gt;
&lt;hr width=&quot;250px&quot; align=&quot;left&quot; noshade /&gt;= 2378 / 2469 Euro&lt;br /&gt;
&lt;/tt&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt brauch ich aber weder eine Telefonflatrate in alle Netze (50 Euro im Monat) sondern 50 Freiminuten reichen mir aus (5 Euro):&lt;br /&gt;
&lt;tt&gt;&amp;#160;&amp;#160;25 Euro x 24 Monate&lt;br /&gt;
+ 698 / 789 Euro für das iPhone 16GB / 32GB&lt;br /&gt;
&lt;hr width=&quot;250px&quot; align=&quot;left&quot; noshade /&gt;= 1298 / 1389 Euro&lt;br /&gt;
&lt;/tt&gt;&lt;br /&gt;
Hmm...ich will ja jetzt keine Werbung für BASE machen, aber irgendwie scheint mir da der Wurm drin zu sein, wieso in aller Welt ich mir das Ding bei debitel holen sollte. So ein &lt;b&gt;*&lt;/b&gt; kann halt schon ziemlich teuer werden ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Wenn ich aber das HTC Desire will (ca. 430 Euro):&lt;br /&gt;
&lt;tt&gt;&amp;#160;&amp;#160;25 Euro x 24 Monate&lt;br /&gt;
+ 430 Euro für das HTC Desire&lt;br /&gt;
&lt;hr width=&quot;250px&quot; align=&quot;left&quot; noshade /&gt;= 1030 Euro&lt;br /&gt;
&lt;/tt&gt;&lt;br /&gt;
Klingt doch schon viel humaner :-D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PPS: Ja, ich lebe noch ;-) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Apr 2010 11:56:36 +0200</pubDate>
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    <category>debitel</category>
<category>handy</category>
<category>iphone</category>

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    <title>Ver%/$*%§ Uni!</title>
    <link>http://blog.sowhy.de/archives/665-Ver%25%25-Uni!.html</link>
            <category>Learning by studying</category>
    
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    <author>nospam@example.com (SoWhy)</author>
    <content:encoded>
    So langsam reicht es mir ja mit dieser angeblichen Elite-Universität, der &lt;a href=&quot;http://www.lmu.de&quot;&gt;LMU&lt;/a&gt;. Wenn ich die 500 Euro im Semester einem Repititor geben würde, hätte ich garantiert mehr davon, egal wieviel sich unser angeblich so tolles Examenstraining selbst lobt und erzählt, dass nur meine Studiensteuern das stattfinden lassen würden (was natürlich nicht stimmt, das gabs schon vor den Studiensteuern). Lasst es sein und gebt mir mein Geld wieder...&lt;br /&gt;
Wieso ich mich so aufrege? Ich sollte von vorne beginnen:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Am Montag bin ich um 9 Uhr früh im Hörsaal gesessen nur um zu erfahren, dass der Dozent krank war. Das war scheinbar Sonntag abend noch nicht klar, wo man ne Mail schicken kann. Angeblich wäre er am Dienstag wieder gesund, aber das stellte sich auch als Fehlmeldung raus, was die Kommilitonen erfahren durften, die am Dienstag kamen (wieder keine Mail oder Notiz auf der Homepage, ist ja klar).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Am Dienstag war ich im Examinatorium Zivilrecht, dass auch stattfand. Leider fand das Austeilen von Lösungen und Fällen für die nächste Woche nicht statt, weil...nunja, weil der Hiwi es scheinbar verpennt hat.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Examinatorium Erbrecht am Mittwoch hatte die Hälfte der Leute keinen Fall für die Veranstaltung. Wieso? Weil die zwar ausgeteilt wurden in der Woche davor, aber, wie der Dozentin bekannt, die hatten halt nur für die Hälfte gereicht. Sie hatte natürlich auch keine dabei. Der Hiwi, diesmal nach 2 Stunden Veranstaltung gekommen, hatte dann welche dabei, aber (surprise!) auch nicht genug für alle. Er ist dann nochmal kopieren gerannt und dann haben sie fast(!) gereicht. Wer hat keinen abgekriegt? Richtig, ich... Achja, die Angaben, die am Dienstag vergessen wurden, hatte er auch dabei (hurra!). Nur die Lösungen nicht...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Heute, Donnerstag, sollte laut Stundenplan eine Vorlesung um 8 Uhr stattfinden, die wichtig wäre. Also hab ich mich (mit Hilfe eines 6-fachen Espressos) um 6:30 Uhr aus dem Bett gequält und (sportlich!) bin zur Uni geradelt. Nachdem ich die übliche Das-erste-Mal-nach-8-Monaten-8-km-Radeln-Ohnmacht besiegt hatte, wartete ich eine Weile, mit anderen Kommilitonen, auf den Dozenten. Der natürlich nicht kam. Nicht nur kam er nicht, auch diesmal wurde uns nicht mitgeteilt, dass er nicht käme und im selben Raum war dazu noch eine andere Veranstaltung zur selben Zeit eingetragen, die, wie sollte es auch anders sein, auch nicht statt fand. Achja und ich hab heute von 8-10 und von 16-20 Uhr eigentlich, d.h. ich muss jetzt noch 6 Stunden warten. Zum Glück hatte ich eh geplant, zum Landesjustizprüfungsamt und zum KVR zu fahren, sonst wär es komplett umsonst gewesen...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Okay, ich weiß, ich sollte das schon lange gewöhnt sein, dass die Uni ungefähr so organisiert ist wie eine Behörde freitags um vier aber das musste jetzt mal sein. Normalerweise passiert nicht ganz soviel Inkompetenz auf einmal... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 Apr 2010 09:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>chaos</category>
<category>studiensteuern</category>
<category>uni</category>

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