Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying , Ready for the real life? | Donnerstag, 21. Juni 2007 |
Von Dienstag bis heute war in der Uni das FKG, das Firmenkontaktgespräch. Da kommen die Firmen in die Uni und schauen, ob sie sich gute Studenten rauspicken können. Solche Firmen, vor allem heute als die FKG Juristenmesse war, haben dementsprechend viel an Gratis-Zeug dabei für die Studenten zum Ködern. Perfekt für Leute wie mich, die noch den wackeren Rest an armen Studenten ausmachen, denn wir brauchen ja alle unzählige Kugelschreiber, Haufen Gummibärchen und anderen Krims-Krams. Ich zumindest:

Ausbeute von gestern...

...und heute.
Nice oder? ;-)
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Dienstag, 15. Mai 2007 |
 Hachja, unsere Elite-Uni ist schon super. Wir zahlen kräftig Studiensteuern und dafür bekommen wir Super-Leistungen: Skripte, die wir kaufen müssen und heute, neu, herunterfallende Decken. Was mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund sein dürfte, wieso Hörsaal B 101 für uns gesperrt ist, wissen tun wir es nicht, weil er abgesperrt ist. Die Decke im Treppenhaus ist aber runtergekommen. Soviel zum Thema "Studiengebühren verbessern die Situation an den Unis" - Im Gegenteil würd ich mal sagen...
Update: Wie uns Dr. Knoche heute vor der Klausur mitteilte, haben wir künftig in der großen Aula, weil die Decke in B 101 tatsächlich runtergefallen sei. Interessanterweise hat genau er seit Jahren davor gewarnt, dass es soweit kommen wird ^^
Geschrieben von SoWhy in
Alles, Etwas oder Nichts , Learning by studying , Me, Myself & I , Ready for the real life? | Freitag, 16. Februar 2007 |
Nur ein kurzer Hinweis, wieso ich etwas wenig poste zur Zeit. Falls es jmd gemerkt hat^^
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying , Politik for Dummies | Dienstag, 30. Januar 2007 |
Eine Kommission von Experten, die als "Wissenschaftsrat" bekannt sind, haben in Berlin eine Stellungnahme abgegeben mit Vorschlägen, wie die Masse an Vorlesungen an den Universitäten des Landes bewältigt werden könnten. Er empfiehlt die Einführung von sog. "Lehrprofessuren", also Professoren an den Hochschulen, deren Schwerpunkt zu 60% bei der Lehre liege und nicht wie heute üblich solche, die mit 8 Stunden Vorlesung die Woche schon über ihre Überlastung jammern. Damit diese mehr Zeit zum Forschen haben, sollen sie also Kollegen bekommen, die sich darum kümmern, dass die Studenten, die was lernen wollen, auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommen, nachdem sie in den meisten (alles CDU/CSU-regierten) bisher nur extra zahlen müssen, dass ihre Professoren die Zeit für die Forschung haben.
Wie bei den Arbeitgebern und Vorgaben bei Autos, so herrscht auch bei den Hochschulen eine Art pawlowscher Reflex gegen jede Reform. So schreien die meisten Hochschulen nämlich nach diesem Vorschlag jetzt Zeter und Mordio, solche Professuren seien ein Anschlag auf die Einheit von Lehre und Forschung, weil diese statt 45/45/10 (Lehre/Forschung/Verwaltung) 60/30/10 arbeiten sollen. Keiner hat übrigens vorgeschlagen, die normalen Professuren abzuschaffen, um es mal anzumerken. Aber die Hochschulen verhalten sich manchmal eben genauso reflexartig wie ihre Arbeitgeberkollegen. Die Parallelen sind interessant...
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying , Politik for Dummies | Dienstag, 7. November 2006 |
Fehler machen wir ja alle. Und eine Tugend ist es ja, aus diesen zu lernen, seine Fehler einzusehen und seine Meinungen entsprechend anzupassen. Das war schon immer meine Meinung und da ich mehr als genug Fehler mach, hab ich auch mehr als genug Möglichkeiten, daraus zu lernen. Zum Beispiel hab ich einige Tage die Uni verflucht und einige Leute genervt, weil ich meine Zwischenprüfungsklausur nicht finden konnte. Gestern hab ich sie gefunden, zu Hause. Ich weiß zwar nicht, wie sie dort hin kam, aber ich weiß, dass ich im Unrecht war. Da ist wohl eine Entschuldigung bei den Leuten fällig, die ich zu Unrecht genervt hab.
Auch andere Leute machen gerne Fehler, zum Beispiel die CSU und ihr aller Generalsekretär Markus Söder. Der tut jetzt so, als würde im Profil der CSU noch etwas grün fehlen und malt fleißig am Image der Partei rum. Nur ist es in der Politik was anderes: Wer Fehler macht und sie eingesteht, der ist natürlich auch dort zu bewundern. Nur wer seine Aussagen ändert, so tut als habe er aus den Fehlern gelernt, seine Meinungen aber nicht, der ist unglaubwürdig. Und Markus Söder hat erst grad, wie der Spiegel abdruckte, eine Frage von Peter Ramsauer, wieso er jetzt für den Ausbau der Arbeitslosenunterstützung ist, geantwortet, dass "die Basis es so wolle." Bravo Herr Söder, wenn sie als Generalsekretär die Meinung der Basis wiedergeben. Nur ist es schlechter Stil, zu behaupten, eigene Meinungen zu haben, wenn man doch nur das plappert, was die Leute gerade hören wollen. Wer allen versucht zu gefallen, gefällt am Ende keinem. Oder, um den großen CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß mit seinem einzig brauchbaren Ausspruch zu zitieren: "Everybody's darling is everybody's Depp".
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Donnerstag, 26. Oktober 2006 |
Ich glaub es nicht...Wochen hat es gebraucht, bis sich der Lehrstuhl dazu herablassen konnte, Scheine auszustellen. Nun gut, nicht deren Schuld, sondern die des Freistaates, der überall Leute einspart. Aber dennoch, heute sollten sie fertig sein und ich bin voller Vorfreude rübergetanzt um meinen Schein in Empfang zu nehmen. Aber Pustekuchen, ich krieg keinen, weil laut Lehrstuhl hab ich die erste Probehausarbeit nicht geschrieben. "Wie bitte?", hab ich mir gedacht, ich hör wohl nicht richtig, klar hab ich die. Nur Juristen sind simpel gestrickt, wenn ich das behaupte, muss ich das auch beweisen. Weshalb ich dann nochmal vorbeikommen muss, mit einer herauszukramenden Hausarbeit von vor einem Jahr, damit ich das Ding bekomme. Was'n Chaos....
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Donnerstag, 19. Oktober 2006 |
Das ist doch mal wieder typisch. Als wir letztes Jahr frisch an der Uni waren, bekamen wir die abgef****ten LMU-Rucksäcke noch, die viel zu klein waren und abgesehen davon noch hässlich. Damals hab ich mich schon aufgeregt, dass die Uni so veraltet ist, dass sie noch Rucksäcke austeilt, wo doch alle Welt Taschen verwendet. Nun raten wir mal, was dieses Jahr verteilt wurde...Richtig! Umhängetaschen! Und zwar in weiß, nicht schlecht aussehend und dazu noch praktisch. Nicht, dass ich damit zur Uni gehen würde, das tut man ja nicht, aber sonst hätte ich aller Welt zeigen können, auf welcher "Elite"-Uni ich doch bin. Aber nein, wir kriegen keine Taschen und ich bin 100pro sicher, dass ich meinen Rucksack auch nicht eintauschen kann. Verdammte Uni!
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Freitag, 21. Juli 2006 |
Ich präsentiere, das Buch:
 Das ist jetzt ein Witz den man nur als Student, am besten als Jurastudent wie der Herr Doktor Engel, verstehen kann.
Es hat mir heute bewiesen, dass manche noch nicht im Studium angelangt sind. Die Konversation lief ungefähr so:
AG-Leiterin: bla bla bla
Student: In dem Buch steht aber was anderes!
AG-Leiterin: Häh? ... Welches Buch?
Student: Ähh, in dem Buch. Brox/Walker.
AG-Leiterin: Ahhh! (Spätestens hier wird dem Studenten klar, dass es mehr als ein Lehrbuch gibt) Nunja, Brox/Walker vertritt zum Teil "komische" Sachen. Ich hab ja immer den Medicus genommen, der ist klar verständlich. Wer von euch hat denn den Medicus?
Keiner meldet sich.
AG-Leiterin: Habt ihr alle den Brox/Walker?
Nicken.
Student #2: Ja, das Buch halt.
AG-Leiterin: Äähh...ja
Manchmal finde ich es recht verwunderlich, wie einheitlich Studenten zum Teil sind. Oder vielleicht sind wir in einer neuen Religion, mit dem Buch als heilige Schrift.
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Samstag, 19. November 2005 |
Oder: Zur mal wieder laufenden Debatte, dass die Erde eine Scheibe ist Computerspiele gewaltätig machen... Und weil ich einfach ein mieser Schreiber bin, verweis ich auf unser aller Liebling Quality, der das viel schöner formuliert hat, als ich mir das hätte träumen können...
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Dienstag, 1. November 2005 |
Bei allem Trubel um das ach so schlimme Aufhören von Franz Müntefering, verliert man schnell aus dem Blick, was wirklich wichtig ist. Zum Beispiel PISA Reloaded, die Studie Nummer II, die uns das übliche sagt und dennoch oder grade deshalb so alarmierend sein muss: Ein Kind, dessen Eltern Geld haben, hat eine 4mal so große Chance, Abi zu machen als eines, dessen Kinder arm sind. Während die Union mit Büchergeld und Studiengebühren also weiter daran arbeitet, diesen Umstand zu verschärfen, bis das Ziel von 10 Akademikerkindern und mehr auf ein Arbeiterkind beim Abi erreicht ist, zerfetzt sich die SPD selbst. Man müsste ja dann fast hoffen, dass die Union aus diesen Ergebnissen lernt...aber gewisse Hoffnungen sind wohl unsinnig...
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Freitag, 28. Oktober 2005 |
Mmmh, naja, willkommen zurück. Dieser Eintrag wird kürzer ausfallen, als ich grad noch dachte, da mein Browser grad die ursprüngliche Version ins Datennirvana (/dev/null) geschickt hat. Ich versuchs mal zu rekonstruiren. Also, ich hatte ja letztes Mal behauptet, in röm. Rechtsgeschichte könne man gut alles andere tun anstatt zuzuhören. Aber Errare SoWhyium Est, ich hab mich geirrt. Dt. Rechtsgeschichte ist mittlerweile viel schlimmer. Die Römische dagegen hat sich auf Platz 5 vorgearbeitet. Allgemeine Staatslehre verteidigt den zweiten Platz. Nachdem mich der Prof seinen "Notanker" nennt, den er aufruft, wenn der Rest nicht weiter weiß, hat es sich das verdient.^^ Öffentliches Recht ("Wieso ist das GG so toll, wie es ist?") und Zivilrecht ("Welche Rechte habe ich ohne zu existieren?") sind ebenfalls besser als ich letzte Woche zu hoffen wagte. Wird also Zeit für meine komplette Rangliste: SoWhy's persönliche Rechtswissenschafts-Studium-Charts vom 28.10.2005: - (+/- 0) Einführung in das rechtswissenschaftliche ArbeitenPD Dr. Knoche
- (+/- 0) Allgemeine Staatslehre PD Dr. Dr. Durner
- (+1) Grundkurs Zivilrecht Prof. Dr. Coester-Waltjen
- (+1) Grundkurs öffentliches Recht Prof. Dr. Huber (Obwohl der Prof schwarz wie die Nacht zu sein scheint)
- (+2) Römische Rechtsgeschichte Prof. Dr. Bürge (Oder wie Konsti sagt: "Den musst du mögen, der ist links")
- (-2) Rechtsphilosophie Prof. Dr. Rath
- (-2) Deutsche Rechtsgeschichte Prof. Dr. Hermann
Dies waren die Charts für diese Woche, bis nächste Woche!^^
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Montag, 24. Oktober 2005 |
Mal ein Blick über die Landesgrenzen, scheint mir nötig. Unser Nachbar im Osten, Polen, durchlebt gerade Veränderungen, die jedem Demokraten eigentlich, der etwas auf Vielfalt hält, Angst einjagen sollten. Nach der Parlamentswahl repräsentiert das rechte Spektrum dort im Parlament mehr als 75% der Abgeordneten und jetzt haben die Polen (50% der Wahlberechtigten) auch noch einen nationalkonservativen als Präsidenten gewählt. Das ist das letzte was man braucht, einen bekennenden EU-Gegner, der nebenbei auch noch Gleichberechtigung nicht wirklich mag als Chef eines großen EU Landes...sigh...
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