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Learning by studying , Ready for the real life? | Mittwoch, 4. November 2009 |
Hochschul- und sonstige Messen sind ein Traum für jeden Studenten, bei dem, aufgrund von Studiengebühren und/oder einfach Studenten-Sein, im Geldbeutel etwas Ebbe herrscht und der günstig an Schreib-, Süß- und sonstiges Zeug kommen will. Denn dort suchen Firmen nach zukünftigen Mitarbeitern und ködern die potentiellen Interessenten mit allerlei brauchbaren und unbrauchbaren Sachen, die man dann so mitnehmen darf.
Heute war eine solche Messe an der Fachhochschule München, die sich damit logischerweise an Fachhochschüler richtet und somit weniger an Geisteswissenschaftler oder, genauer gesagt, an einen Jura-Studenten mit Schwerpunkt Strafrecht. Das bedeutet massenweise Gratiszeug ohne dass man wirklich als Zielgruppe von den Firmen erblickt werden kann. Ich bin dementsprechend auch vollbepackt heimgekommen:
So sieht das Ganze übrigens sortiert aus:
Und so mit "hilfreichen" Bezeichnungen:
Ich bin ja eigentlich ein bescheidener Mensch und ich würd wo anders niemals Zeug mitnehmen, aber bei solchen Messen wird man ja schon fast dazu gezwungen. Und wenn die Firmen es verschenken, wer will es Ihnen verbieten? ;-)
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Learning by studying , Me, Myself & I | Montag, 17. August 2009 |
In knapp drei Wochen (8. September 2009) is der Beginn des Staatsexamens. Bis das vorüber ist, erkläre ich hiermit offiziell eine lern-bedingte Auszeit in diesem Blog. Nur damit sich keiner wundert ;-)
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Alles, Etwas oder Nichts , Learning by studying , Politik for Dummies | Donnerstag, 6. August 2009 | Tags für diesen Artikel: baptisten, bundesverfassungsgericht, religiöse fundamentalisten, schulpflicht
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Sexualkunde gilt auch für religiöse Fanatiker und Baptisten können auch eine gefährliche Parallelgesellschaft darstellen.
Zu den Fakten: Ein Baptistenehepaar hat ihren Kindern verboten zu einer Schulveranstaltung zu gehen, bei dem sexualkundetechnisch was erklärt worden ist. Das wurde mit 80 Euro Busgeld belegt. Dagegen zogen die Eltern vor das oberste deutsche Gericht und beriefen sich auf ihre Religionsfreiheit. Zu Unrecht, sagten die Richter in Karlsruhe. Die Schulbildung sei für alle gleich und das gelte somit auch für die Baptistenkinder. Alles andere würde Parallelgesellschaften fördern, in denen Eltern ihre Kinder nur noch nach deren Vorstellungen zur Schule lassen. Ein richtiges Urteil, dass Beifall verdient.
Vor drei Jahren hat die bayerische Staatsregierung in einem ähnlichen Fall schmächlich versagt. Manchmal muss Karlsruhe wirklich alles erstmal erklären...
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Learning by studying , Politik for Dummies | Mittwoch, 27. Mai 2009 |
Befürworter von Studiengebühren sprechen ja gerne davon, dass damit die Lehre verbessert werde, quasi mehr geschaffen wird als vorher da war. Kritiker bemängeln an der Behauptung oftmals, dass eigentlich nur die vorher geschaffenen Löcher gestopft werden. Ein weiteres Kapitel, diesmal von meiner eigenen Uni, scheint den Kritikern Recht zu geben.
Dort hat (laut einem SZ Bericht) die Hochschulführung jetzt "Verbesserung der Lehre" ganz weit ausgelegt und fasst darunter auch den Neubau von Hörsäälen, die Ausstattung mit Beleuchtung, ja selbst die Bestuhlung! Frei nach dem Motto: "Den Prof zahlt der Staat, aber Sitzplatz kostet extra". Und dann wundere sich noch einer, wieso Studiengebühren die Studenten immer wieder auf die Straßen treiben...
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Learning by studying | Samstag, 4. Oktober 2008 |
Wofür zahl ich eigentlich Studiensteuern? Angeblich um die Qualität der Unis zu verbessern...ein Witz! Ich wollte heute, ich wiederhole: Heute, kein Feiertag(!), an die Uni um meine Hausarbeit zu schreiben. Dank der Studiensteuern muss ich nämlich mehr arbeiten und hab weniger Zeit für die Uni. Also geh ich heute, wie jeden Samstag in den letzten Wochen, an die Uni...und lese dort ein Schild, dass die Bibliothek und das Gebäude in dem sie drin ist, von 3. - 5. Oktober geschlossen ist. Das Schild hing am Mittwoch, also zwei(!) Tage vorher noch nicht da! Mehr noch, ich war am Mittwoch in dieser Bibliothek und hab die Aufsicht gefragt, ob am Samstag offen ist. Und sie hat mir gesagt, dass offen wäre!
Arrrrgh, das regt mich wirklich auf...diese Informationspolitik ist verdammt nervend! Soll ich etwa riechen dass die Uni zu ist und die Aufsicht von nix weiß? Die Aufsicht übrigens, die mir bestätigt hat, selbst als Arbeitskraft eingeteilt zu sein für diesen Samstag?! Und dann wundern sich die Profs, wenn ich keine guten Hausarbeiten schreibe - ja wann denn wenn ihr einfach zu macht?!
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Alles, Etwas oder Nichts , Learning by studying , Politik for Dummies | Montag, 29. September 2008 |
Die gestrige Landtagswahlen hinterlassen mich mit lachendem und weinendem Auge. Die CSU hat mit 43,4% sehr viel verloren und in Schockstarre - das ist schön. Aber man darf nicht vergessen, dass die CSU immernoch mehr als 40% hat, die SPD trotz allem verloren hat und die Wähler der CSU nur zu den Freien Wählern und der FDP gegangen, die sich bereits darum schlagen, wer jetzt mit der CSU ins Bett steigen darf. Die neue Regierung, die eine Koalition sein wird, wird genauso sein wie die alte, nur mit ein bisschen farblicheren Anstrich, der aber die Politik nicht ändern wird. Außer zum schlechteren, wenn die FDP z.B. die Studiengebühren noch ein wenig hochschrauben lässt. Eine Koalition als SPD, Grüne, FDP und FW, wenngleich rechnerisch möglich, wird nicht zustande kommen, weil letztere beiden, wie gesagt, am Liebsten mit der CSU inst Bett wollen. Ich werde also nie wirklich lachen können nach einem CSU-Verlust, solange die Wähler nicht nur CSU-Ersatz-Parteien wählen. Das sind nur Änderungen auf dem Papier, nicht in der Realität.
Als Anmerkung, wieso ich nicht soviel schreibe: Ich muss 3 Tage die Woche arbeiten und in 18 Tagen eine Hausarbeit abgeben. 18 Tage klingt lang, aber da ich nur Mittwochs, Freitag und Samstag in die Uni kann, summiert sich auf 6 Arbeitstage, namentlich den 1.10, 4.10, 8.10. 10.10, 11.10 und 15.10 (am 16.10 muss sie abgegeben sein). Deshalb bin ich im kompletten Stress und der Blog hat geringste Priorität davon.
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Learning by studying , Ready for the real life? | Samstag, 7. Juni 2008 |
Hab ich schon mal erwähnt, dass ich es toll finde, auf Messen zu gehen um Werbegeschenke abzusahnen? Hab ich?
Nunja, dann will ich auch diesmal nicht zurückstehen und meine Ausbeute vom FKG 2008 in der Münchner Uni präsentieren:

Nicht auf dem Bild: 2 Energy-Drinks, 1 Cola, 1 Eis (schon verbraucht^^)
Ich liebe es einfach *g*
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Learning by studying , Politik for Dummies , Wide (and) Wild Web | Donnerstag, 17. April 2008 |
Ich hab vor dem Urteil des BVerfG zur Onlinedurchsuchung in NRW eine Seminararbeit verfasst, die sich mit den Problemen der staatlichen Datenspionage und der staatlichen Datenschutzerfordernisse befasst hat und Wege aufzeigt, weshalb eine Online-Durchsuchung schon allein praktisch widersinnig und nutzlos ist.
Angesichts der neuen bayerischen Sonderwünsche, habe ich mir gedacht, stell ich sie hier zur Verfügung. Für jeden, des es interessiert.
Seminararbeit: Der Widerspruch von staatlich verordneter Datensicherung und staatlicher Datenspionage
Im Geiste der freien Kultur, steht sie natürlich unter der selben Lizenz wie der Rest des Blogs.
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Learning by studying | Samstag, 5. April 2008 |
Es ist Samstag, 14 Uhr, und ich hock in der Uni und ärger ich. Wie kann es nur sein, dass diese verdammte Uni einen "Elite"-Status feiert und dann sowas liefert:
Zum Kontext: Ich muss bis 15.4 eine Hausarbeit schreiben, im öffentlichen Recht. Dazu braucht man, klar, ein Haufen Bücher dieser Rechtsmaterie. Die Bibliothek für öffentliches Recht ist aber, so hat die Uni beschlossen, ne Woche wegen Revision zu. Also bin ich in die Strafrechtsbibliothek geflüchtet, um mir das Zeug, was ich dann brauche, aus den anderen Bibliotheken zu suchen - wenn es denn nur ginge...
Kommentare zum AGG? In der Arbeitsrechtsbibliothek - Die hat aber zu wegen Bauarbeiten und deren Bestände wurden ausgelagert. Wohin? Natürlich in die Bibliothek für öffentliches Recht die wie erwähnt geschlossen hat.
Kommentar zum VwVfG? Gibt es in der Zivilrechtsbibliothek, wurde dort aber wegen Platzmangel in den Lesesaal ausgelagert. Der ist wiederum wegen Bauarbeiten seit vorgestern zu. Sonstige Fundstellen des Buches: Bibliothek für öffentliches Recht (geschlossen), Kirchenrechtsbibliothek (Samstags zu), Lesesaal (wie erwähnt zu), Bibliothek für Steuerrecht (befindet sich in der Bibliothek für öffentliches Recht), Handapparate der Prof. Streinz und Papier (Samstags nicht zugänglich).
Am interessantesten war es mit einer Festschrift, die ich gesucht hab: 4 Exemplare Uni-weit - eines in der Bibliothek für öffentliches Recht (geschlossen), eines in der Arbeitsrechtsbibliothek (ausgelagert und dann geschlossen), eines in der Bibliothek für internationales Steuerrecht (auch geschlossen wegen Revision) und eines bei Prof. Streinz (nicht anwesend).
Manchmal hab ich das Gefühl, die Uni will mich ärgern...soviel Inkompetenz gibt es doch nicht die dafür nötig wäre, die Hälfte aller Bibliotheken dann zuzumachen, wenn Hunderte Studenten Hausarbeiten schreiben müssen...
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Learning by studying , Politik for Dummies | Donnerstag, 13. Dezember 2007 |
Hatte der Union irgendjemand wirklich geglaubt, als sie, unisono in fast allen von ihr beherrschten regierten Bundesländern schwor, Studiengebühren wären für niemanden eine Hürde? Dass dadurch keiner wirklich vom Studium abgehalten würde? Ja, sie da hinten? Ehrlich? Nunja, jemand muss es ja getan haben, schließlich wurden diese Leute ja auch gewählt.
Für den Rest bestätigt eine neue Studie das, was ihnen eh schon klar war: Dass Studenten die Bundesländer meiden, in denen sie für winzige Verbesserungen (die eh überfällig waren) hohe Gebühren zahlen müssen und stattdessen in die Länder abwandern zum studieren, in denen der Staat noch weiß, was originäre Staatsaufgaben sind und vllt. sogar, wie schwer das Studium auch ohne Gebühren zu bezahlen ist.
So meine lieben Freunde von der Union erreichen wir aber nie eine Studienanfängerquote von 40% - eher von 10%, wenn sich irgendwann nur noch die Kinder von Ärzten, Anwälten und Akademikern das Studium leisten können.
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Learning by studying , Ready for the real life? | Dienstag, 9. Oktober 2007 |
Was ist es nur mit mir und Zwischenprüfungsnoten? Wieso gehen immer nur diese Klausuren schief? Grad hab ich erfahren, dass ich in der Klausur, die ich gestern noch gejagt hab, genau 4 Punkte hab. Das bedeutet zwar bestanden, aber ziemlich schlecht dennoch. Meine Strafrechtsnoten waren vorher 10, 8, 5, 8, 8 und 2 Punkte und plötzlich wird aus einem Ausrutscher eine feste Note, die mich wohl bei meinem Glück davon abhalten wird, Strafrecht als Schwerpunkt zu wählen, weil meine Uni ja der festen Überzeugung ist, dass dafür genau eine einzige Note ausschlaggebend sein soll...und zwar die Zwischenprüfung. Wie ich bayerische/deutsche Notenversessenheit doch hasse...
Edit: Mein Prof scheint eh ziemlich hart drauf zu sein. Ich hab grad die Ergebnisse angeguckt, 9 Punkte waren die beste Arbeit(!). Im Parallelkurs waren es 12. Und in der ersten Klausur waren es 16(!!). Irgendwie glaub ich nicht, dass alle so schlecht waren...
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Learning by studying | Montag, 8. Oktober 2007 |
oder: Indiana SoWhy und die Klausur des Todes!
Es war wieder einmal einer dieser Tage, ich war in der Uni, ganz ohne Zwang, weil ich eigentlich ja theoretisch zumindest sowas hab, was man Ferien nennen könnte. Aber ich musste ja eine Handvoll Dinge erledigen, wie z.B. eine Travis-Konzertkarte kaufen und hab mich noch mitm Freund an der Mensa getroffen, zu lecker Hähnchenschnitzel (und das "lecker" mein ich ausnahmsweise auch so^^).
Und ich dachte mir, blauäugig wie ich so bin, dass meine Zwischenprüfungsnachholklausur ja fertig sein könnte. Was hab ich nur für Ideen, gell? Als ich letzten Donnerstag in dieser Sache beim Lehrstuhl von Prof. Schünemann vorbeispazierte um danach zu fragen, wann sie denn endlich fertig sei, brachte mir das schon ein sehr interessantes Schulterzucken der Sekretärin ein, mitsamt dem Satz "Sie kennen ja den Professor..." Aber ich wollte den Mut nicht aufgeben und hab mich direkt zum Zwischenprüfungsamt aufgemacht, in der komischen Illusion, dass eine Woche vor Vorlesungsbeginn man den Leuten vielleicht sagen sollte, ob ihr Studium eigentlich noch Sinn macht...
Pustekuchen! Die arme Frau dort tat mir wirklich leid, als ich, mangels Aushang, danach fragte. Ich sei schon der 50te oder so gewesen, der danach fragen täte, aber sie hat auch keine Ahnung. Der Professor, so habe man sie informiert, sei in China und aus dem Lehrstuhl hört man nix...aber sie hat versprochen, es sofort alles ins Netz zu stellen, wenn es fertig wird. Falls es mal soweit ist. Die Wiederholungsklausur des Parallelkurs, der am Tag nach uns geschrieben hatte, ist übrigens schon fertig...aber wer will schon eine Professorin, die rechtzeitig fertig wird... ^^
Ich werde dann weiterhin nach dem verloreren Schatz "Zwischenprüfungsklausur" suchen. Irgendwann wird sie schon auftauchen. Und das hoffentlich mit einer guten Note diesmal...
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Law & Nonsense , Learning by studying , Politik for Dummies | Mittwoch, 12. September 2007 |
Und auch für mich. Wie das Bundesverfassungsgericht am gestrigen Dienstag urteilte verstieß die von den Ländern festgesetzte Rundfunkgebühr, die unter dem Vorschlag der KEF blieb, gegen die Rundfunkfreiheit. Das bedeutet höhere Gebühren ab 2009, die wohl die wenigstens freuen dürften, aber es bedeutet auch Gerechtigkeit. Stoiber und Co. wollten mit den Gebühren Medienpolitik betreiben, wollten den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vorschreiben, was sie dürfen und was nicht. Und haben, nachdem die Rundfunkfreiheit aus Art. 5 I GG ihnen dies nicht erlaubt, es durch die Höhe der Gebühren versucht. Weniger Geld bedeutet weniger Möglichkeiten, so das Kalkül. Dem hat das oberste Gericht einstimmig einen Riegel vorgeschrieben. Ja, man könne von den Vorschlägen der KEF abweichen, aber nur, wenn es sozial geboten ist, nicht wenn es politisch oppurtun scheint.
Aber die Rundfunkanstalten sollten auch nicht zuviel auf diesen Sieg halten. Zwar stärkte das Bundesverfassungsgericht das " duale System", aber nicht um jeden Preis. Höhere Quoten dürfen nicht die Motivation von ARD, ZDF und DeutschlandRadio sein - sondern höhere Qualität. Ansonsten lassen sich höhere Gebühren nicht mehr rechtfertigen und dann wird auch die KEF dem einen Riegel vorschieben müssen. Aber nicht die Ministerpräsidenten nach politischen Motiven, sondern Fachleute nach fachlichen Gründen. Die Öffentlich-Rechtlichen müssen also auch beweisen, dass sie der Verantwortung gerecht werden können.
Wieso das auch ein Sieg für mich ist? Nun, im Sommersemester 2006 stellte Prof. Dr. Peter M. Huber, der auch die Länder vor dem Bundesverfassungsgericht in dieser Sache mitvertreten hat, eine Hausarbeit, die genau diesen Tatbestand zum Gegenstand hatte. Ich habe damals bereits, wie sich heute zeigt, korrekt argumentiert und die Festsetzung mit Abweichung als verfassungswidrig bezeichnet. Damals wusste ich noch nicht, dass mein Prof anderer Meinung war, aber es ist schön zu sehen, dass ich Recht hatte. Es erfüllt mich mit einem gewissen Gefühl innerer Zufriedenheit ;-)
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying , Ready for the real life? | Samstag, 1. September 2007 |
*blätter* *les*...Oh, hi. Äh, ja. Ich lebe noch, aber ich bin im Lernstress vor der Zwischenprüfung, die ich leider nachschreiben muss. Und das gut. Deshalb...naja, ich les zwar noch Zeitung und Nachrichten, aber die Zeit und Muse, dazu was zu schreiben, fehlt. Ich hoffe, dass es nach dem 11.9 besser wird, aber ich versprech lieber nichts...*weiterles*
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Learning by studying , Ready for the real life? | Mittwoch, 1. August 2007 |
"That was pointless" - Dieser Satz ging mir durch den Kopf, als ich heute zum Praktikum im Amtsgericht München (Strafsachen, Abteilung 9: Verkehrsstrafsachen) angetreten bin. Ich war pünktlich und voller Erwartung um 10:00 Uhr da und bekam von der netten Dame im Sekretariat eine Richterin zugewiesen, welche mich betreuen sollen, der ich also dienen sollte.
Die hatte aber keinerlei Ahnung, was ich denn da sollte oder was ich denn tun könnte. Und so verblieben wir dabei, dass ich am Montag in ihre Verhandlungen kommen sollte und das wars. Bis 11 Uhr musste ich dann noch mit anderen Praktikanten warten um eine kurze Information über die Abläufe im Gericht zu kriegen und mich zu Verschwiegenheit zu verpflichten. Das wars. Dafür hätte ich mir wirklich nicht soviel Mühe machen müssen.
Wenigstens kann ich so die Zeit zum Lernen verwenden^^ Is ja nicht so, als das ich Ferien hätte...
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Learning by studying , Ready for the real life? , Thinking versus Believing | Dienstag, 10. Juli 2007 |
Die katholische, die evangelische und die juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität laden am 16. Juli zu einem sog. Lichthofgespräch mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ein. Thema: "Religion und Demokratie - unzertrennbar oder unvereinbar?" Während jeder Kenner der Kirchengeschichte automatisch letzteres sagen würde, bin ich mir nicht so sicher, dass das auch das Ergebnis dieses Gesprächs sein wird. Neben der Genossin Zypries, deren religiöse Hintergründe mir nicht bekannt sind (die aber sicherlich in diesem Land nicht offen atheistisch/agnostisch sein dürften - man kläre mich auf, falls ich mich irre), nehmen daran teil: Der Studiendekan der juristischen Fakultät, Dr. Ulrich Schroth sowie Professor Dr. Konrad Hilpert, der Dekan der Katholiken und ein gewisser Matthias Belafi (der Promovend zum Thema "Die Kirche und die Europäische Verfassung" ist) teil. Auffällig ist allein schon, dass die Moderation von Mitgliedern der evangelischen Fakultät übernommen wird und nicht von Neutralen. Auch, dass kein Vertreter der Gegenseite, wie dem IBKA oder dem bfg geladen wurde, sondern nur Juristen oder Kirchenfreunde (von Herrn Belafi abgesehen, dessen Haltung nicht klar erscheint).
Doch auch die Fragestellung ist schon entlarvend wertend und subjektiv. Ich zitiere:
Spiegelte bisher das deutsche Recht als auch die Gesellschaftspolitik maßgeblich die kulturell vermittelte und historisch verwurzelte christliche Werteüberzeugung wider (Tat sie das? Pure Behauptung und wie bekannt, falsch.), stellt die fortschreitende Europäisierung und die damit zunehmende religiöse Vielfalt in unserem Land dies in Frage (Fehlschluss aufgrund falscher Prämisse). Eignet sich die Religion länger als einzige oder zumindest vorrangige Quelle unserer Gesellschaftswerte? (Die Frage ist eher: Hat sie sich das jemals?) Ist es nicht vielmehr das Recht selbst, das Wertemaßstab, Garant und Grundlage unserer Gesellschaftspolitik ist? Ist ein Gottesbezug in der deutschen und der europäischen Verfassung zeitgemäß? Eine wissenschaftlich fundierte (i.e. obige Behauptungen stützende) und spannende Podiumsdiskussion verspricht, zur Klärung dieser Fragen beizutragen. In Anschluss wird Gelegenheit für eine Diskussion (Moderiert von Vertretern der einen Seite!) im Plenum gegeben. Zum Lichthofgespräch im AudiMax der LMU (Geschwister-Scholl-Platz 1) sind Sie herzlich eingeladen.
Ich überlege mir noch, ob ich da hingehen soll, denn die Wahrscheinlichkeit, dass eine wirklich neutrale Diskussion möglich sein wird, halte ich für relativ gering. Bei den Ausgangspositionen! Aber das ist wohl das, was man hierzulande als neutrale Diskussion ohne jegliche Voreingenommenheit versteht.
Ich stelle an dieser Stelle mal folgende Prophezeiungen an dazu: 1.) alle werden mehr oder minder sagen, wie toll doch die Kirche sei, 2.) werden sicher einige, wenn nicht alle die Behauptung wiederholen, die Grund- und Menschenrechte seien Ausfluss des "christlichen" Menschenbildes, 3.) wenn ich teilnehme und kritische Fragen stellen sollte, werde ich Worthülsen und Phrasen kriegen. Aber das war gestern beim Beckstein nicht anders...
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Learning by studying , Ready for the real life? | Donnerstag, 21. Juni 2007 |
Von Dienstag bis heute war in der Uni das FKG, das Firmenkontaktgespräch. Da kommen die Firmen in die Uni und schauen, ob sie sich gute Studenten rauspicken können. Solche Firmen, vor allem heute als die FKG Juristenmesse war, haben dementsprechend viel an Gratis-Zeug dabei für die Studenten zum Ködern. Perfekt für Leute wie mich, die noch den wackeren Rest an armen Studenten ausmachen, denn wir brauchen ja alle unzählige Kugelschreiber, Haufen Gummibärchen und anderen Krims-Krams. Ich zumindest:

Ausbeute von gestern...

...und heute.
Nice oder? ;-)
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying | Dienstag, 15. Mai 2007 |
 Hachja, unsere Elite-Uni ist schon super. Wir zahlen kräftig Studiensteuern und dafür bekommen wir Super-Leistungen: Skripte, die wir kaufen müssen und heute, neu, herunterfallende Decken. Was mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund sein dürfte, wieso Hörsaal B 101 für uns gesperrt ist, wissen tun wir es nicht, weil er abgesperrt ist. Die Decke im Treppenhaus ist aber runtergekommen. Soviel zum Thema "Studiengebühren verbessern die Situation an den Unis" - Im Gegenteil würd ich mal sagen...
Update: Wie uns Dr. Knoche heute vor der Klausur mitteilte, haben wir künftig in der großen Aula, weil die Decke in B 101 tatsächlich runtergefallen sei. Interessanterweise hat genau er seit Jahren davor gewarnt, dass es soweit kommen wird ^^
Geschrieben von SoWhy in
Alles, Etwas oder Nichts , Learning by studying , Me, Myself & I , Ready for the real life? | Freitag, 16. Februar 2007 |
Nur ein kurzer Hinweis, wieso ich etwas wenig poste zur Zeit. Falls es jmd gemerkt hat^^
Geschrieben von SoWhy in
Learning by studying , Politik for Dummies | Dienstag, 30. Januar 2007 |
Eine Kommission von Experten, die als "Wissenschaftsrat" bekannt sind, haben in Berlin eine Stellungnahme abgegeben mit Vorschlägen, wie die Masse an Vorlesungen an den Universitäten des Landes bewältigt werden könnten. Er empfiehlt die Einführung von sog. "Lehrprofessuren", also Professoren an den Hochschulen, deren Schwerpunkt zu 60% bei der Lehre liege und nicht wie heute üblich solche, die mit 8 Stunden Vorlesung die Woche schon über ihre Überlastung jammern. Damit diese mehr Zeit zum Forschen haben, sollen sie also Kollegen bekommen, die sich darum kümmern, dass die Studenten, die was lernen wollen, auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommen, nachdem sie in den meisten (alles CDU/CSU-regierten) bisher nur extra zahlen müssen, dass ihre Professoren die Zeit für die Forschung haben.
Wie bei den Arbeitgebern und Vorgaben bei Autos, so herrscht auch bei den Hochschulen eine Art pawlowscher Reflex gegen jede Reform. So schreien die meisten Hochschulen nämlich nach diesem Vorschlag jetzt Zeter und Mordio, solche Professuren seien ein Anschlag auf die Einheit von Lehre und Forschung, weil diese statt 45/45/10 (Lehre/Forschung/Verwaltung) 60/30/10 arbeiten sollen. Keiner hat übrigens vorgeschlagen, die normalen Professuren abzuschaffen, um es mal anzumerken. Aber die Hochschulen verhalten sich manchmal eben genauso reflexartig wie ihre Arbeitgeberkollegen. Die Parallelen sind interessant...
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