Als ich
beim ZDF gelesen habe, dass die FDP nicht ganz so hinter Christian Wulff steht wie Westerwelle das gerne hätte, da war ich kurzzeitig optimistisch, dass es auch in der FDP Leute gibt, die das Amt des Bundespräsidenten nicht zu einer Marionette der Bundesregierung verkommen lassen wollen. Das hielt so lang bis ich folgenden Abschnitt gelesen habe:
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Die FDP in Thüringen hat nach den Worten ihres Generalsekretärs Patrick Kurth ebenfalls noch nicht geklärt, ob der Landesverband Wulff oder Gauck unterstützt. "Die Parteiführung muss deutlich machen, welche strategischen Vorteile die Kür Wulffs für uns bringt", sagte Kurth dem "Spiegel".
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Das hat mich dann wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt und zeigt dann doch, was der FDP bei einem Präsidentschaftskandidat wirklich wichtig ist: Dass es ihnen Vorteile bringt. Das ist aber nicht die Qualität, die ein Präsident haben muss, liebe FDP...