Geschrieben von SoWhy in
Politik for Dummies | Montag, 13. August 2007 |
Die Tatsache, dass beim größten Tarifstreit seit Jahren, zwischen Bahn und GDL, zwei CDU-Politiker moderieren, ist eine Ohrfeige für die Arbeiterpartei SPD. Zwei Politiker einer Partei sollen moderieren, die im Endeffekt Schuld daran ist, dass es etwas zu moderieren gibt, das ist schon hämisch. Wenn sie erfolgreich wären, wird es für die SPD noch ungemütlicher. Zu ihrem Glück bleibt wohl wahrscheinlich, dass Schell und Mehdorn stur bleiben, weil beide Seiten ihre Forderungen nicht aufgeben können, ohne das Gesicht zu verlieren: Wenn Schell nicht mehr als 10-15% mehr (verdienten) Lohn mit seiner GDL herausstreiten kann für die Lokführer, dann ist die GDL am Ende. Wenn Mehdorn nachgibt, kann er es nicht vor den anderen Bahn-Gewerkschaften vertreten und würde die Bahn mehr kosten, als sie ausgeben kann und will. Abgesehen davon, dass es Mehdorn dann wohl den Job kosten würde.
Der SPD kann es nur recht sein, wenn es soweit käme. Sie kann dann wunderbar zu Recht daraufhinweisen, dass CDUler nunmal nicht taugen für einen solchen Job. Und müsste dabei nicht mal beweisen, es besser zu können...
Das, was Sowhy sich in seinem Beitrag hier denkt, habe ich mir auch schon gedacht: Dass zwei CDU-Männer im Traifstreit zwischen Lokführern und Bahn vermitteln, muss eine schlimme Ohrfeige für die sogenannte Arbeiterpartei sein.Und das, wo die CDU sich doc
Aufgenommen: Sep 18, 19:26