Oettinger
betreibt weiterhin Geschichtsrevisionismus, entgegen der Erkenntnisse aller bedeutender Historiker und behauptet ungerührt,
Hans Filbinger sei ein Gegner des Nazi-Regimes gewesen. Zwar hat er ein Entschuldigungs-Schreiben veröffentlicht, wonach ihm "Missverständnisse leid täten", aber er weigert sich weiterhin, seine Verteidigung von Filbinger aufzugeben.
Die Bundes-CDU hat dies mit dem Kommentar bedacht, dass dieses Schreiben ja ausreichen würde und zeigt dabei einen eklatanten Mangel an Rückgrat, sie lässt es, so muss man die Aussagen von Generalsekretär Pofalla wohl interpretieren, zu, dass ein Ministerpräsident ihrer Partei Persilscheine für Leute ausstellt, deren Verbrechen in der Nazi-Zeit eindeutig beweisen wurden.
Bei
24Stunden wird zu Recht gefragt, ob in Zukunft Leuten wie
Roland Freisler Persilscheine ausgestellt würden und festgestellt, dass Oettinger zurücktreten müsse.