Alfred Gusenbauer ist eine Niete. Man muss es einfach so simpel sagen, wie es ist. Erst lässt er sich Monate lang von der ÖVP und ihrem Ex-Kanzler Schüssel auf der Nase rumtanzen, weil jene die Niederlage nicht akzeptieren wollten und jetzt mussten sie unter Druck des Staatsoberhaupts eine Regierung bilden und Gusenbauer hat sich ziemlich verarschen lassen. Um seinen A**** auf den Bundeskanzlersessel zu bekommen, hat er ziemlich viel den Konservativen überlassen. Der Wahlverlierer Schüssel hat so für seine Partei Innen-, Außen- und Finanzministerium gesichert und auch dafür gesorgt, dass die SPÖ keines ihrer Wahlversprechen, die Abschaffung der Studiengebühren oder den Ausstieg aus dem Eurofighter-Kauf in den Koalitionsvertrag schreiben konnte. Wenn diese Versprechen also nicht erfüllt werden, werden die Bürger es den österreichischen Genossen zur Last legen. Wie die SZ passend kommentiert:
Gewonnen und doch verloren. Man kann nur auf einen starken Sozialdemokraten nach Gusenbauer hoffen, der in ferner Zukunft das Ganze wieder gerade biegt. In naher Zukunft dürfte diese Koalition die letzten Sympathien Gusenbauers verspielen, während die Blockade und undemokratische Haltung Schüssels in Vergessenheit geraten dürften. Geschickt, Herr Schüssel, geschickt.