Wheel of Morality, turn turn turn, tell us the lesson, that we should learn! So komm ich mir grad mal vor. Es ist komisch, aber sich abends mal zu fragen, was man eigentlich aus diesem Tag mitgenommen hat, führt immer zu, gelinde gesagt, mauen Ergebnissen. Klar, mein Schädel ist noch voller mit Jura (und dafür leerer mit deutscher Grammatik offensichtlich), mit dem Verfahren eines Verwaltungsaktes und der Tatsache, dass mein Prof, heimischer Münchner, uns weismachen wollte, die
Stadtwerke München GmbH wären eine AG die der Stadt gehört. Ich weiß nun wer die Beweislast im Zivilprozess zu tragen hat und dass mein Prof Bücher zu verschenken hat. Und ich weiß nun, dass ich in der Probeklausur in Strafrecht halb abgeloost hab, indem ich alle Wissensfragen vergeigt hab und den Fall richtig gelöst hab (naja, kompakter, aber richtig^^). In der Mensa gabs Schnitzel und danach ne Stunde warten weil die Korrektur in Strafrecht natürlich viel zu schnell ging. Danach hab ich noch gelernt, wer für wen wieso und wann nicht Unterhalt zahlen muss und wie man den besten Papierflieger bastelt...ääh...ich meine, wie man bei Verbindung und Verarbeitung beweglicher Sachen vorzugehen hat (außer sich nicht beim Papierfliegenwerfen erwischen zu lassen -.-) Ich hab ne Menge Stoff gehört heute und das nicht mal zu langweilig, aber was hab ich eigentlich fürs Leben gelernt? Eigentlich nur, dass man Dinge immer dann nicht dabei hat, wenn man sie bräuchte (wie mein Stromkabel fürn Laptop für die Stunde Wartezeit vor Familienrecht). Aber da mir das eh schon vage bewusst war, hab ich eigentlich unterm Strich eine schwarze Null stehen. Nun ja, Edmund Stoiber würd mich drum beneiden ;-)