Geschrieben von SoWhy in
Politik for Dummies | Donnerstag, 21. September 2006 |
Eines der Hauptargumente der Befürworter der zukunftsträchtigen (70 Jahre alten) Technologie namens Transrapid ist ja, dass man eine Strecke bräuchte, damit man das Ding verkaufen könne. Und zwar in Deutschland. Und weil die CSU in Bayern regiert, soll er gefälligst in der Stadt gebaut werden, wo alle anderen dagegen sind.
Thyssen-Krupp hat jetzt der Politik ein Ultimatum gestellt: Wenn das Ding nicht bald gebaut wird, verkaufen wir das Ding nach China! Moment mal...erzählt uns König Edmund nicht bei jeder Gelegenheit, dass der Transrapid unverkäuflich wäre ohne halb München aufzugraben? Thyssen-Krupp droht uns aber genau damit! Eine interessante Drohung, die Christian Ude und die Münchner SPD bestätigen dürfte, wenn sie sagen, dass man diese Strecke nicht braucht um das Ding zu verkaufen.
Wolfgang Tiefensee, unser Verkehrsminister, will bald eine Entscheidung herbeiführen. (Die CSU bei uns im BA hat einen Antrag gestellt, dass der BA das zur Kenntnis nimmt, genial oder?) Wenn die CSU weiterhin nicht weiß, wie sie ihr Prestigeprojekt bezahlen soll, wird das hoffentlich keine positive Entscheidung...