Geschrieben von SoWhy in
Politik for Dummies | Montag, 24. Juli 2006 |
Er hat sich entschieden, spät, aber immerhin. Norbert Röttgen geht nicht zum BDI, er hat akzeptiert, dass man nicht gleichzeitig die Interessen von Wähler und Wirtschaft vertreten kann. Respekt. Sein Parteikollege Göhner dagegen sieht nicht nur im Lobbyismus keinen Widerspruch zum Wählerauftrag, er sieht sich auch noch als Vorbild für andere. Nun mag man argumentieren, dass es ganz gut ist, wenn Mitglieder des Bundestages den Draht zum wirklichen Leben nicht verlieren. Doch ich weiß nicht, ob ein hochbezahlter Job als Lobbyistenchef ein so guter Draht ist. Der Draht ins wirkliche Leben sollte nämlich nicht die Handlungen des Parlamentariers beeinflussen.
Der Vorsitzende der jungen Gruppe von Unions-MdBs sprach sich währenddessen dafür aus, dass man doch mal lieber Gewerkschaftsfunktionäre im Auge haben sollte. Getroffene Hunde jaulen sag ich da nur...