Jaja, der Röttgen,
der will nicht weg. Norbert Röttgen, parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Fraktion, will nicht verstehen, dasssein Job als MdB inkompatibel mit dem Job als BDI-Vorsitzender sein könnte. Nur weil er morgens Gesetze mitbeschließt, dürfe er sie doch abends attackieren oder etwa nicht? Das ist nicht sehr logisch (oder fein), aber nicht verboten. Und deshalb will der Röttgen sich auch partout nicht entscheiden, auch wenn ehemalige BDI-Chefs ihn jetzt auch noch angreifen. Natürlich, es ist nicht verboten. Aber dennoch gibt es auch für Parlamentarier, auch wenn man das bei manchen nicht glauben mag, eine Art Verhaltenskodex: Offen als Vertreter einer großen Lobbyorganisation im Parlament sitzen und dann noch an einflussreicher Stelle, das ist dann auch ein wenig zuviel des tollerierbaren...