Geschrieben von SoWhy in
Politik for Dummies | Mittwoch, 12. Juli 2006 |
Geld! Geld! Geld! Alle wollen nur Geld. Diese Erfahrung macht jetzt Edmund Stoiber. Der Freistaat muss mehr Geld ausgeben, um die Nöte zu befriedigen, aber Stoiber und sein Finanzknappe Faltlhauser bestehen darauf, eine schwarze Null zu sein äh zu halten. Also ist nichts mit Wahlgeschenken, blöd nur, dass auch Otto-CSU-Wähler hin und wieder nicht CSU wählt, wenn jene ihm nichts schenkt. 7 neue Sozialpädagogen für ganz Bayern, wenn man das schon feiern muss, dann fehlt wirklich was. Aber Kurti hat ja eine kreative Idee: Bedenkend, dass die Staatsfinanzen nur bis zur nächsten Wahl im Lot gehalten werden müssten, dachte er sich, dass man ja das Tafelsilber oder dessen Reste noch verscherbeln könnte. 1 Milliarde in e.on Aktien zum Beispiel. Damit kommt man noch über die nächsten zwei Jahre und kann noch einmal genug Geschenke für die Wahl austeilen. Bleibt nur noch die Frage, was man verkaufen soll, wenn man nichts mehr hat...aber das ist König Edmund dann ja wurscht, 2014 wird er kaum mehr zur Wahl antreten. Eine schwarze Null rechtfertigte er damals damit, die zukünftige Generation nicht belasten zu wollen. Die Tatsache, dass Einsparungen bei der Bildung z.B. mehr schaden die Schulden, die eine gute Finanzierung kosten würde, das hat die CSU auch nicht bedacht.
Die Staatsregierung fährt, wie Sebastian Beck es in der SZ so schön sagt, mit Reservetank und 2008 ist auch der letzte Tropfen verbraucht.