Transrapider Optimismus & Die Mullahs im IranGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Donnerstag, 31. Mai 2007 |
Nun ist es also soweit, dass der Bahn der Kragen platzt: Wenn Bund und Freistaat sich nicht bald einigen, wer dem Edmund seinen Leuchtturm bezahlt, will sagen, wer den Transrapid finanziert, dann will die Bahn aufhören, auf eigene Kosten weiterzuplanen. Der Freistaat reagiert prompt und wirft dem Bund und der EU vor, nicht zahlen zu wollen. Die EU denkt offensichtlich nicht im Traum daran und der Bund gibt sich zwar hin und wieder als Transrapid-Fan, denkt aber nicht daran, den Großteil der Kosten zu bezahlen. Die Lücke hat sich dementsprechend von 205 Millionen Euro auf 350 Millionen Euro erhöht. Und das nur bei den optimistischsten Rechnungen von 1,85 Milliarden Euro von Huber & Co. Realistische Schätzungen gehen ja mittlerweile von 2,8 Milliarden Euro aus. Das ist den Befürwortern wohl auch klar, aber diese hoffen natürlich darauf, dass eine solche Erhöhung nach Beginn der Bauarbeiten dann durchsetzbar werde, mit dem Argument dass es sonst ja Verschwendung gewesen sei.
Interessant sind neue Entwicklungen in anderen Ländern: Der Iran, der Welt zur Zeit verhasstes Kind, überlegt, einen solchen Transrapid zu bauen, damit die Pilger von Teheran schneller in ein 285 km entferntes Pilgerzentrum kommen können. Die bösen, islamistischen Mullahs im Iran beweisen also ein den lieben, christlichen() Politikern überlegenes Denken, weil sie nicht mit Strecken planen, die sich eigentlich nicht rechnen. Nur sind das ja böse, islamistische Mullahs und der Zentralrat der Juden beschwert sich natürlich sofort darüber, dass ein deutsches Unternehmen mit dem Iran Geschäfte zu machen sich überlegt. Otto Wisheu, ehemaliger bayerischer Wirtschaftsminister und heute Bahn-Vorstandsmitglied, freut sich dagegen darüber, weil es die Ansicht widerlege, keiner wolle den Transrapid haben. Folgt man seiner Logik, muss man aber auch zu dem Schluss kommen, dass man keine deutsche Referenzstrecke (was die Münchner Strecke sein soll) brauche, um das Ding zu verkaufen. Aber als guter CSUler erwähnt er natürlich nur den Part, der vorteilhaft klingen soll. Nicht überraschend, jedoch könnte eine Strecke im Iran Vorteile bringen, denn wenn die Pilger mit westlich-abendländischer Technik ihre Kult-Stätten besser erreichen können, kann daraus auch eine gewisse Erwärmung für den hiesigen Kulturkreis bedeuten. Das muss man auch bedenken. Auch, dass Ahmadinedschad nicht ewig im Amt sein wird. Fröhlichen Towel Day!Geschrieben von SoWhy in Alles, Etwas oder Nichts , Ready for the real life? , Wide (and) Wild Web | Freitag, 25. Mai 2007 |
In diesem Sinne, einen fröhlichen Towel Day euch allen! Und Don't Panic! Andere Blogs: Spreeblick, Stefan Niggemeier, CongressRadio, Die Störtaste, Johannes, Zielpublikum Weblog, Magerquark, Gedankenschrei, Titania Carthaga u.v.m. und natürlich viele Bilder bei Flickr :-) Zielgruppe SoWhyGeschrieben von SoWhy in Ready for the real life? | Montag, 21. Mai 2007 |
Der SoWhy war heute auf einem zweistündigen "Interview" bei einer Marktforschungsfirma. Marktforschung you say? Aber hast du nicht diesen tollen Button
auf deinem Blog? Ja, hab ich. Und dennoch...Ob ich meine Ideale verraten hab? Wo kommen wir denn dahin! Naja, egal, ich hab immerhin 90€ bekommen dafür, dass ich einen Blog zum Thema "modern lifestyles" eine Woche lang geführt habe und dass ich also da heute angetanzt bin. Und denen mal gezeigt hab, wie wenig Sinn es gemacht hat, mir Geld zu geben. Wo ich neue Leute kennenlerne? Tu ich grundsätzlich nicht oft. Wie oft ich online bin? Zu oft. Wieviel Geld ich für Klamotten ausgeb? Was ich nicht geschenkt krieg, kauf ich No-Name beim real. Etc. pp. Meine "Kein Geld, daher keine Zielgruppe"-Philosophie lief ganz gut. Und dafür, dass sie von mir keinerlei Marketing-Relevante Daten bekommen haben, waren 90€ kein schlechter Deal^^ SuchanfragenGeschrieben von SoWhy in Alles, Etwas oder Nichts , Wide (and) Wild Web | Samstag, 19. Mai 2007 |
Ich bin ja eigentlich wenig gesegnet mit Besuchern auf diesem Blog und auch wenig mit Suchen, die hierher führen. Falls sich doch mal jemand über Google und Co. hierher verirrt, dann eigentlich mit passenden Suchbegriffen. Die witzigen Suchen, die andere Blogs aufzählen können, hab ich eigentlich nie gehabt. Bis jetzt, offensichtlich, denn letzten Monat hatte ich gleich mehrere solcher:
Genug rumgetrödelt, ich muss lernen. Verdammt, ich bin so kaputt... Kostenersparende SpitzelGeschrieben von SoWhy in Law & Nonsense , Politik for Dummies | Freitag, 18. Mai 2007 |
Heribert Prantl demontiert in seinem heutigen Kommentar die von der Bundesregierung geplante Kronzeugen-Regelung schon ziemlich gut. Die Aushöhlung der Gleichberechtigung und die gesetzliche Aufforderung zu Falschaussagen sind genauso gute Argumente wie der Verweis auf den praktischen Nutzen solcher Regelungen, der bei knapp 0 liegt. Nur den offensichtlichsten Punkt lässt er weg.
Befürworter der Regelung verweisen gerne darauf, dass es doch okay sei, wenn man einem Straftäter Straferlass gewährt, wenn man dadurch 5 fangen könne, die man sonst nicht verhalten würde. Zu Recht sagt Prantl, dass der eine aber nicht nur deshalb begünstigt werden dürfe, weil er andere verpfeife, zu seinem eigenen Verhalten aber nichts sage. Der eigentliche Hintergrund der Regelung ist klar: Indem der Staat Straftäter für seine Zwecke einspannen will, spart er sich die Kosten ein, die er ausgeben müsste für Polizeikräfte und deren Ausrüstung, die, richtig ausgerüstet, motiviert und bezahlt, selbst ohne Schäubles Stasi-Gesetze in der Lage wären, viel mehr zu bewirken als ein Kron"zeuge". Der Sinn der Regelung ist es also, sich Ausgaben zu sparen, indem man dafür ein wenig Gerechtigkeit und Gleichbehandlung aufgibt. Nützen wird es kaum, wie die Praxis damals schon bewiesen hat, als es solche Regelungen gab. Aber allein die Bereitschaft, so ein Gesetz zu machen, ist beunruhigend. Vom Opfer zum TäterGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Freitag, 18. Mai 2007 |
Sehr oft liest man, zuletzt in einem Kommentar auf der SZ-Seite, von Fällen, in denen es unerträglich sei, wenn man den Täter dann nachträglich zum Opfer stilisiere. Leute, die sowas behaupten, haben in diesem Fall dann versucht, dieses Mantra auf den Fall El-Masri zu übertragen, welcher jüngst dadurch in Erscheinung trat, dass er einen Metro-Markt angezündet hat.
Dieser Vorfall ist der Grund, dass Leute wie der Anwalt El-Masris, diesen verteidigen mit dem Hinweis, dass einige Jahre CIA-Folter dessen Hirn wohl nicht gut getan haben dürften. Obige Verfechter sehen in dieser Argumentation einen Versuch, die Taten El-Masris zu rechtfertigen, als ob jemand, nur weil er gefoltert wurde, sich alles erlauben dürfe. Aber das ist kaum der Fall, rechtfertigen will das wohl keiner, denn auch Khaled El-Masri ist in Deutschland aufgewachsen und muss wissen, was man darf und was nicht. Doch entschuldigen wird man es wohl müssen. Nachdem die CIA ihn freigelassen hat, nachdem sie erst einige Monate ihn foltern mussten, bis sie merkten, dass sie den Falschen erwischt haben, wusch die Bundesregierung, trotz aller Beweise, ihre Hände in Unschuld. Eine Mitschuld am ganzen Vorfall sei nicht ersichtlich, so das Credo. Mehrmals haben El-Masri oder sein Anwalt Anträge gestellt, dass die Bundesregierung Therapie-Kosten zahlen solle. Das Bundeskanzleramt hat sich für nicht zuständig erklärt und das Ganze an die bayerische Staatskanzlei weitergeleitet, welche wiederum, in bester CSU-Manier, Prävention abgelehnt zu haben scheint und auch nichts gezahlt hat. Nun randaliert ein Mann, der eine Gehirn-Wäsche und Folter bekommen hat und alle zeigen mit dem Finger auf ihn. Dabei sollte ziemlich offensichtlich sein, wieso er sich so benimmt. Schuld oder zumindest Mitschuld trägt in diesem Fall der Staat, der einen Unschuldigen zur persona non grata abgestempelt hat und jetzt sich wundert, wieso dieser das nicht aushält. Sarkozys ScheinheiligkeitGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Freitag, 18. Mai 2007 |
Ein Kabinett wollte er ernennen, dass keine Parteigrenzen kenne. Eine Regierung für Frankreich, die nicht nach Parteibuch, sondern nach Kompetenz ausgewählt werden solle. Denn zum Wohle Frankreichs, so sprach der neue Präsident der fünften Republik, Nicolas Sarkozy, sei ihm jedes Mittel Recht.
Nun hat Sarkozy das Kabinett präsentiert und dabei offen gezeigt, wie viel genau er von diesem Versprechen hält. Die Ernennung des Ärzte-ohne-Grenzen-Gründers Bernard Kouchner, Mitglied der sozialistischen Partei, ist ein Coup, ohne Zweifel. Aber bei Betrachtung der restlichen Minister und Ministerinnen zeigt sich schnell, dass das nicht mehr als ein versöhnlich-scheinendes Feigenblatt auf eine tief nach Parteibuch ernannten Regierung ist. Alle anderen Mitglieder des Kabinetts Fillon sind, mit Ausnahme eines Mitglieds der UMP-nahen UDF, Mitglieder von Sarkozys Partei UMP. Eine lagerübergreifende Regierung, nach Vorbild der deutschen großen Koalition zum Beispiel, ist diese neue Regierung nicht. Sie versucht, so zu scheinen, aber man täte gut, sich nicht von einem sozialistischen Regierungsmitglied so sehr blenden zu lassen, dass man die Realität dieser Regierung nicht mehr erkennt: Dass sie nämlich, allen Versprechen zum Trotz, eigentlich tief konservativ ist. Möglicherweise sind das mit Sarkozys Brille auch die kompetentesten Männer und Frauen der Republik. Wahrscheinlich ist das aber nicht. Mehr zum Thema:[ Dieser Beitrag ist ursprünglich für 24stunden.de verfasst worden. Dieser Eintrag ist nur eine Kopie. ] Ceilings keep falling on my head...Geschrieben von SoWhy in Learning by studying | Dienstag, 15. Mai 2007 | Hachja, unsere Elite-Uni ist schon super. Wir zahlen kräftig Studiensteuern und dafür bekommen wir Super-Leistungen: Skripte, die wir kaufen müssen und heute, neu, herunterfallende Decken. Was mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund sein dürfte, wieso Hörsaal B 101 für uns gesperrt ist, wissen tun wir es nicht, weil er abgesperrt ist. Die Decke im Treppenhaus ist aber runtergekommen. Soviel zum Thema "Studiengebühren verbessern die Situation an den Unis" - Im Gegenteil würd ich mal sagen...Update: Wie uns Dr. Knoche heute vor der Klausur mitteilte, haben wir künftig in der großen Aula, weil die Decke in B 101 tatsächlich runtergefallen sei. Interessanterweise hat genau er seit Jahren davor gewarnt, dass es soweit kommen wird ^^ SoWhys Konzert-Tagebuch: of MontrealGeschrieben von SoWhy in Ready for the real life? | Sonntag, 13. Mai 2007 | Ich bin ja kein großer Konzert-Gänger. Wenn man ehrlich ist, ich war eigentlich noch nie auf einem Konzert, das mich Eintritt gekostet hat, d.h. immer nur bei Bands von Freunden. Dementsprechend war ich etwas nervös, was mich auf meinem Trip ins Orangehouse erwarten würde. Zum Glück hab ich eine Freundin gezwungen, mitzukommen, die eigentlich kein "of Montreal"-Fan war. Ich betone das "war" - was so ein Abend doch ändern kann. Aber zurück zur Chronologie.Nachdem ich erstmal am Heimeranplatz 20 Minuten auf die o.g. Dame warten musste, ging es los auf Suche des Weges zum Feierwerk, der, so stellten wir fest, seit neuestem mit einer Mauer versperrt ist. Zum Glück waren schon anderen Leute auf die Idee gekommen, diesen Weg zu benutzen und hatten dementsprechend Bretter entfernt. Ankunft 21:40 Uhr, nur 10 Minuten nach offiziellem Beginn, das war noch recht fix. Grade pünktlich zur Vorband, Blek Le Roc, die gar nicht mal so schlecht waren, nachdem sich meine Ohren an die Lautstärke gewohnt haben. Das Publikum war aber wenig aktiv und tänzelte nur ein wenig im Rhytmus, war aber sonst recht passiv. Das änderte sich mit dem Main-Act, of Montreal. of Montreal, für die Kenner, gilt seit Jahrzehnten quasi schon als Indie-Geheimtipp und etwas "wunderlich", was man ziemlich schnell merkte: Kevin Barnes, der Lead-Sänger, sieht meist aus wie eine schlecht geschminkte Tunte, mit Strapsen und auch die anderen Mitglieder der Band sind mit Engelsflügeln, russisch-wirkenden Mützen oder ähnlichen geschmückt, sehr witzig. Die Show war ziemlich gut, beginnend mit den aktuellen Tracks in fast langweiliger Album-Reihenfolge, aber das änderte sich bald: Ob sie 10 Minuten nur Melodie spielten bei denen sie sich an den Instrumenten abwechselten, Kevin Barnes für ein Lied sich in einen Riesen "verwandelte" oder sie Beatles-Yellow-Submarine-Style Videos einblendeten, diese Band gibt so einem Konzert ihr eigenes Flavour, das eben noch wirklich kreativ scheint. Und leider war es meiner Meinung nach auch viel zu schnell zu Ende, kurz nach Mitternacht mit zwei Zugaben. Aber of Montreal wären nicht of Montreal, wenn sie nicht etwas anders wären als andere Bands: Trotz langjährigem Bestehen, hunderten Konzerte oder zigtausend verkaufter Platten, sind sie immernoch eine "Band von Nebenan". Kevin kam danach in die Halle, redete mit den Leuten, hockte sich dazu als wär er ein Kumpel dieser Leute. Meine Begleiterin, die am Ende des Konzerts vom Saulus zum Paulus quasi sich wandelte, war voll happy, dass sie ein Foto mit ihm bekam und auch noch ein sehr "interessantes" Autogramm. Auswendig weiß ich das nichtmal mehr, ich weiß nur noch, dass "and someday that will make sense." am Ende stand. Wie passend. Fazit: Ein sehr gelungenes Konzert mit einer sehr netten und guten Band. Und mit 12€ Eintritt auch noch erschwinglich =) PS-Fazit: Ich brauch ein Handy mit besserer Kamera -.- Entlarvende Forderungen Nr. 65186Geschrieben von SoWhy in Alles, Etwas oder Nichts , Ready for the real life? | Donnerstag, 10. Mai 2007 |
Heute gelesen in der Zeitung: Hauptverband der Einzelhändler will den Muttertag 2008 vorziehen, weil er sonst auf den Pfingstsonntag fällt. Wieso? Aus Rücksicht auf christliche Gepflogenheiten? Nein, weil an diesem Tag dürfen die Blumenläden nicht öffnen und deshalb könnte man ja keine Blumen verkaufen für diesen wichtigen Tag.
Womit dann auch entgültig bewiesen wäre, dass Muttertag eine Erfindung des Blumenhandels ist. *g* Geschickt gekränkeltGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Donnerstag, 10. Mai 2007 |
Nun ist es also endlich soweit, der zweifach (im Amt!) vorbestrafte Weidener Oberbürgermeister Hans Schröpf (CSU) ist endlich zurückgetreten. Aber nicht weil man ihn zweimal verurteilt hätte, denn von einem politischen Rücktritt wollte Schröpf nichts wissen, denn das hätte den 68jährigen seine Pensionsansprüche gekostet, die er natürlich behalten wollte. Also wurde er, nachdem er kurz zuvor noch verkündet hat, seine Amtszeit auf jeden Fall zu Ende zu bringen, plötzlich krank und fand einen Amtsarzt, der diese Stimmungsschwankung auch in einem Gutachten bestätigte. Damit hatte die CSU, die natürlich auch nicht wollte, dass einer der Ihren zurücktreten müsse, einen Vorwand, ihn mit ihrer Stadtratsmehrheit in den Ruhestand zu schicken. Mit vollen Bezügen natürlich und ohne irgendein Wort der Reue von Schröpf. Der hat es damit geschickt geschafft, dass seine Vorstrafen im Amt in den Hintergrund getreten sind und sein Lebenslauf keinen Makel aufweist. Dem Weidener Wähler übrigens, glaubt man den Umfragen, ist das Ganze sowieso egal. Sie wollen wieder die Partei wählen, für die Schröpfs Verhalten OK war.
Präsident von Unions GnadenGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Montag, 7. Mai 2007 |
Horst Köhler hat das Gnadengesuch von Christian Klar abgelehnt. Das kann man u.a. bei 24stunden.de so nachlesen.
Damit hat er, bewusst oder unbewusst, zu erkennen gegeben, dass er sich dem Druck der Union beugt und ein machthungriger Präsident von Unions-Gnaden ist, dem eine zweite Amtszeit wichtiger ist als eine möglicherweise richtigere Entscheidung. Möglich ist natürlich auch, dass Köhler schon vorher wusste, dass er Klars Gesuch ablehnen würde. In diesem Fall steht er jetzt, dank seiner Parteifreunde, schlecht da, denn diese werden auch nicht müde werden, diese Entscheidung, die ihnen in den Plan passt, zu loben. Für Horst Köhler ist das die wirkliche Hypothek für eine zweite Amtszeit - den Makel des CDU/CSU/FDP-Präsidenten nochmal bestätigt zu haben. Prä-ZornGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Montag, 7. Mai 2007 |
Sebastian Schwaner von 24stunden.de hat bereits darauf hingewiesen, dass die Unions-Politiker recht wenig Respekt für den Bundespräsidenten aufbringen und ihn gerne als Präsident von Merkels Gnaden ansehen, als welcher er auch antrat. Vor allem bezüglich der Entscheidung, ob Christian Klar begnadigt werden solle, plustern sich die Hinter- und Vorderbänkler aller Couleur auf.
Letztes Beispiel dieser Reihe ist der CSU-Bundestagsabgeordnete Andreas Scheuer. Dieser hatte in der Passauer Neuen Presse Köhler ziemlich klar gedroht: Wenn dieser nicht im Sinne der Mehrheit von CDU und CSU entscheide, so könnte er sich vom Traum einer zweiten Amtszeit verabschieden, so die Aussage, er ist quasi schon zornig, bevor Köhler überhaupt irgendwas gesagt hat. Denn, so zeigt es Scheuer klar auf, für die Union ist Köhler ihr Präsident, der gefälligst das zu tun habe, was die Parteien wollen. Respekt vor dem Bundespräsidenten nach Merkels Machtwort? Keine Spur. Scheuer geht sogar noch weiter: Nicht nur würden er und viele seiner Parteifreunde bei einer Begnadigung Klars "sich fragen, ob sie Köhler wiederwählen sollen", die Bundesregierung solle, falls Köhler sich gegen die CDU/CSU entscheide, sich weigern die Anordnung Köhlers gegenzuzeichnen, also öffentlich klar stellen, dass sie aus parteipolitischen Gründen unangenehme Entscheidungen des Bundespräsidenten nicht akzeptiere. Als Grund für diese Forderung gibt Scheuer an, dass Köhler mehrere Gesetze nicht unterschrieben habe. Dass dies geschah, weil diese verfassungswidrig waren, verschweigt er dabei geflissentlich. Scheuer liegt damit komplett auf der Linie der CSU-Führung, sowohl der alten, als auch der designierten. Die Warnung von CDU-Spitzen, den Bundespräsidenten zu respektieren und seine Entscheidungen nicht parteipolitisch lenken zu wollen, verhallt offensichtlich ungehört. Angela Merkel muss sich fragen, inwieweit sie ihre Schwesterpartei beeinflussen kann. Und vor allem, inwieweit dass gut sein kann für die Stellung von Köhler aber auch der Regierung. [ Beitrag ebenfalls verfügbar auf 24stunden.de ] Fortsetzungen in der Regensburger CSU-SoapGeschrieben von SoWhy in Politik for Dummies | Sonntag, 6. Mai 2007 |
Was bisher geschah:
Im Regensburger Stadtrat treibt sich ein Mann namens "Thomas Fürst" herum. Seine Gegner bezeichnen ihn als einen sehr weit rechts stehenden, karrieregeilen Populisten. Besagter Fürst hatte, mit Hilfe einer Gruppe Neumitglieder, den Vorsitz des CSU-Ortsverbandes Regensburg-Mitte an sich "gerissen" und seine Mitstreiter haben weitere Regensburger Ortsverbände "übernommen". Nachdem ein Vertrauter Fürsts auch noch zum Kreisvorsitzenden der örtlichen CSU gewählt wurde, wurde es der alten Riege um CSU-OB Hans Schaidinger zu viel... Hier wären wir also. Hans Schaidinger und seine Stadtratskollegen, eine Mehrheit der CSU-Stadträte also, fordern den neuen Kreisvorsitzenden, Franz Rieger, auf, sich öffentlich von Thomas Fürst zu distanzieren, nachdem er und 7 Ortsverbandsvorsitzende belastendes Material zusammengetragen haben, das beweist, dass Fürst ziemlich weit in der rechten Ecke steht und selbst schon durch rassistisches Gedankengut aufgefallen ist. Der örtliche NPD-Vorsitzende ist übrigens ein Fan von Thomas Fürst. Rieger denkt aber nicht daran, sich von Fürst zu distanzieren, sondern möchte eine Untersuchungskommision zusammenstellen, die die Vorwürfe prüft. Dass Rieger seinen Gönner nicht absägt dürfte zu erwarten sein. Für den Fall haben Schaidinger und Co. angekündigt, 2008 auf einer eigenen Liste zu kandidieren. Aus München kommt zu dem Fall übrigens recht wenig. Zwar hat CSU-General Markus Söder die Aufklärung der Sache gefordert, aber lange Zeit wurde das Treiben in Regensburg recht teilnahmslos beobachtet und unkommentiert gelassen, wohl auch einer der Gründe, wieso Fürst und Co. so frei ihre Spielchen treiben konnten. Und auch die Reaktion jetzt lässt ein klares Machtwort vermissen, eine Tatsache, die der CSU auch schaden kann. Vor allem, wenn die Öffentlichkeit den Eindruck gewinnen sollte, die CSU verfolge rechtsextreme Tendenzen in ihren Reihen, wenn überhaupt, nur halbherzig, so dass sich selbst langjährige Spitzenpersonen angewidert abwenden. [ Beitrag ursprünglich verfasst für 24stunden.de ] Wuff, Gucken!Geschrieben von SoWhy in Alles, Etwas oder Nichts , Me, Myself & I , Ready for the real life? , Wide (and) Wild Web | Sonntag, 6. Mai 2007 |
Vom Hokey kommt dieser Tage ein Stöckchen, dass sehr passend ist, bedenkt man, dass ich grade 7 Stunden im Kino verbracht hab: Nämlich ein Film-Stöckchen. Find ich toll =)
1. Name a movie you have seen more than 10 times. Das dürfte "Dogma" sein, genialer Film. "Spaceballs" aber wohl auch =) 2. Name a movie you’ve seen multiple times in the theater. Angesichts der Tatsache, dass ich heut Nacht in einem Spider-Man Triple-Feature war, dürften das Spider-Man und Spider-Man 2 (sogar dreimal) sein^^ 3. Name an actor who would make you more inclined to see a movie. Al Pacino zum Beispiel. Und John Cusack find ich auch einen genialen Schauspieler. 4. Name an actor who would make you less likely to see a movie. Oliver Pocher vielleicht? Oder dieser, wie heißt er noch, dieser "Wixxer"-Typ. Kalkofe, ne? Der ist auch nur bedingt witzig. 5. Name a movie you can and do quote from. "I have a bad feeling about this!" (Alle Star-Wars-Filme^^) 6. Name a movie musical in which you know all of the lyrics to all of the songs. Also die meisten dürfte ich von "Singin' in the rain" kennen. Aber auch nicht alle. Wobei der Film auch unter 1. stehen könnte. 7. Name a movie you have been known to sing along with. "Singin' in the rain"? Ich hab auch gern im Kino die Spider-Man-Theme gesungen, aber das kam nicht so gut an xD 8. Name a movie you would recommend everyone see. "Dogma" auf jeden Fall. Und "Equilibrium". 9. Name a movie you own. "The Untouchables" (der erste, der mir einfällt). 10. Name an actor who launched his/her entertainment career in another medium but who has surprised you with his/her acting chops. Ich glaub, so genau kenn ich die Biographien der Schauspieler nicht, dass ich das beantworten kann. 11. Have you ever seen a movie in a drive-in? Gibt es sowas hierzulande überhaupt? Selbst wenn, ich hab eh kein Auto. 12. Name a movie you keep meaning to see but you just haven’t gotten around to yet Das dürfte, Schande über mein Haupt, der Pate sein. Jedes Mal wenn der im TV läuft, hab ich keine Zeit, es ist ein Fluch. 13. Ever walked out of a movie? Nachdem ich dafür bezahlt hab, will ich auch sehen. Bei Harry Potter hatte ich das vor, aber das war ein Schul-Ausflug, da durfte ich nicht raus. 14. Name a movie that made you cry in the theater. N/A. Nicht, dass ich nicht auch hin und wieder weinen würd, aber solche Filme schau ich dann nicht im Kino. 15. Popcorn? Ja bitte. Vorausgesetzt, einer meiner Kumpels zahlt ;-) 16. How often do you go to the movies? Vielleicht 5-6 Mal im Jahr. Maximum. Ich will immer öfter, komm aber nie dazu (wohl auch, weil man selten Leute findet, die auf Englisch mitkommen). 17. What’s the last movie you saw in the theater? Spider-Man 3. Vor knapp 12 Stunden. 18. What’s your favorite/preferred genre of movie? Komödien, Thriller und Action. 19. What’s the first movie you remember seeing in the theater? Ummm...gute Frage. 20. What movie do you wish you had never seen? Hab ich "Harry Potter" schon erwähnt? 21. What is the weirdest movie you enjoyed? Weird, hehe. So wie Kevin Smiths Filme? Sonst, hmm..schwer zu sagen, Frage ist, wie man weird definiert. Marx Brothers Filme könnten da auch drunterfallen^^ 22. What is the scariest movie you’ve seen? Horror ist nicht so mein Ding, daher kann ich darauf keine gescheite Antwort geben. 23. What is the funniest film you have ever seen? Umm, schwer zu sagen. Da fällt mir vieles ein, "Dogma", "Jay and Silent Bob strike back", die "Nackte Kanone"-Reihe, "Spaceballs", "Hot Shots 1+2" natürlich auch oder auch "Scary Movie", "Die vollkommen verrückte Reise in einem unglaublichen Flugzeug" oder "Addams Family". Sich da auf einen festzulegen ist schwer... Und nun werf ich das Stöckchen in gekonnter Manier einigen Leuten an den Kopf, nämlich dem Quality, dem Robin, dem Henning und last, but not least, dem step. Mal sehen, wer sich davon soweit erholt, dass er antworten kann =) So ein Morgen....Geschrieben von SoWhy in Ready for the real life? | Donnerstag, 3. Mai 2007 |
Manchmal, da kommt es alles auf einmal. Heute morgen zum Beispiel: Ich wollte zur Uni radeln, nur um festzustellen, dass mein Rad einen Platten hat, außerdem das die Wunde an meinem Finger aufgeplatzt ist und meine linke Hand in Blut getunkt war. Also wieder hoch in zweiten Stock, Wunde auswaschen und verbinden. Wieder in Keller, feststellen, dass die Luft tatsächlich nicht drinbleiben will. Wieder hoch und Werkzeug holen. Wieder runter und mit Multi-Tool-Nicht-Rad-Werkzeug versuchen, den Mantel vom Schlauch zu Trennen. Feststellen, dass die Luft gern drin bleibt, wenn man den Schlauch so aufpumpt, jedenfalls ist kein Loch feststellbar. Fluchen und beschließen trotzdem einen neuen Schlauch (kann man immer brauchen) zu kaufen...und Rad-Werkzeuge. Zum Euro-Industrie-Park Bus-Fahren und dort zum Real, der natürlich den Schlauch den ich brauche nicht mehr hat. Zum Radl-Bauer gelatscht, der natürlich erst um 10 Uhr aufmacht. Beschlossen zur Uni zu gehen.
Hab ich erwähnt, dass es der Hinterreifen ist, der betroffen ist? Was wäre so ein Schlauch wechseln ohne richtiges Werkzeuge, wenn man nicht auch noch die Kette rausnehmen muss?
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Random Quote"Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen."
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