Geschrieben von SoWhy in
Politik for Dummies | Mittwoch, 6. September 2006 |
Alle Wahljahre wieder, da werden sie gemacht, die Wahlgeschenke. In zwei Jahren ist es wieder soweit, also hat König Edmund I. angekündigt, dass die Zeit des Sparens vorbei sei. Das Geld werde wieder ausgegeben, mit vollen Händen werden die Wohltaten über das Land verteilt. Das kennt man schon, 2003 hörte man das selbe, danach, gleich nach der Wahl, wurden die Sparmaßnahmen angekündigt, die keinen Sinn machten und von denen vor der Wahl noch keine Rede war.
So also auch diesmal, nur wird der bayerische Bürger dabei wieder vergessen, dass neue Lehrer, mehr Geld für Hochschulen oder verbesserter Polizeifunk seit Ewigkeiten von der Staatsregierung vertagt wurden. Die Geschenke, die Stoiber jetzt verteilt, sind Maßnahmen, die seit Jahren nötig sind und die unter dem Strich keine Verbesserung bringen werden. Um das zu finanzieren, verscherbelt Kurt Faltlhauser den letzten kümmerlichen Rest des noch vorhandenen Tafelsilbers. Das wird noch 2008 klappen, um Stoiber wohl noch einmal zu wählen, aber wer immer danach kommt, wird ein Problem haben. Denn dann ist nichts mehr da zum Verkaufen. Aber zukunftsfähige Politik war in der CSU nie wichtig...wenn nichts mehr zum versilbern übrig ist, ist Stoiber schon weg...
Geschrieben von SoWhy in
Politik for Dummies , Thinking versus Believing | Mittwoch, 6. September 2006 |
Jaja, auch die Sozen sind nicht gefeit, gefeit vor der blinden Euphorie für den Papst. Der Unterschied ist, während andere sich unisono für den Obermedizinmann aussprechen, gibt es bei uns auch kritische Stimmen. Adelheid Rupp zum Beispiel
hat erklärt, sie unterstütze den Protestaufruf gegen den Kurpfuscher aus Rom. Was OB Christian Ude, den aktuellen Musterkatholen dieser Stadt und den Münchner SPD Chef, den Franz Maget, zur Zeit in Italien, sehr aufregt. Die beiden sind nämlich dedizierte Papst-Fans. Zu meinem Leidwesen, und auch zu alt um sich noch zu ändern. Und auch die CSU schimpft. Der Singhammer nennt es gar bizarr, dass die Adelheid den Obermafioso mit einer Demo empfangen möchte. In Wir-Sind-Papst-Zeiten ist eine eigene Meinung halt nicht legitim scheint man zu glauben. Umso mehr freut es mich, dass sie den Mut hatte, das klar zu sagen...